Montag, Februar 13, 2012

Stilvolle Ausrede mit Tupfen und Streifen

Seit mittlerweile einer Stunde hält Pooka mich durch gemütliches auf meinem Schoß liegen, niedliches Kucken und wohliges Brömmen davon ab zum Sport zu gehen. Und da behaupte noch mal einer, Katzen würde das Leben nicht schöner machen.

Samstag, Februar 11, 2012

Wasser zum Drüberlaufen

Auch wenn ich genau wie alle anderen in den letzten Wochen mehr als einmal über die Sche...-Kälte geflucht habe, hat diese doch einen kleinen Nebeneffekt, der mich über alls Maßen freut: die Hamburger Alster ist komplett zugrefroren und steht zum Schlittschuhlaufen, Rutschen und Drüberlaufen zur Verfügung.

Ob das Eis gut ist, habe ich am Donnerstag in der Mittagspause schon mal getestet und was soll ich sagen - es hält, es ist toll und hat großartige Schlidderbahnen.

Dienstag, Januar 24, 2012

böser Hustensaft

Letzte Woche im Metronom:

Zwei junge, durchtrainierte Männer steigen ein und tauschen sich dann die nächsten 10 Minuten laustark über ihre liebsten Trainigsmethoden, das beste Eiweißpulver für den Muskelbau und Schlußendlich auch über ihren offentlichlich reichlichen Anabolika- und Steroidkonsum aus. Dann sind wir endlich in Harburg und der eine verabschiedet sich vom anderen:

Muckityp 1: Ey man, ich muss dann mal raus. Muss noch rüber zur Apotheke und Hustensaft holen.
Muckityp 2: Hustensaft? Ey man, bist du verrückt? Das Zeug kannst du doch nicht nehmen, das macht impotent!

Die darauffolgende Antworte wurde durch das laute "Klonk" verschluckt, das durch die synchron herabfallenden Kinnladen der Umsitzenden verursacht wurde.

Montag, Januar 09, 2012

Braaaiiiins

Neun Tage ist das neue Jahr nun alt und so langsam sollte ich beginnen meine gefassten Vorsätze zu erfüllen
Einen der Vorsätze, den ich auf sehr nachdrücklichen Wunsch meines Rückens übernehmen musste, habe ich heute auch gleich in die Tat umgesetzt; nämlich endlich mal wieder zum Sport zu gehen. Ganz ehrlich? Nach der langen Pause war das nicht wirklich schön.
Falls also morgen oder übermorgem Nachrichten die Runde machen, dass ein seltsames schwankendes Wesen die Strassen von Lüneburg unsicher macht und von Zeit zu Zeit ein unartikuliertes Stöhnen von sich gibt, müsst ihr nicht in Panik geraten. Denn das ist nicht der Beginn einer schrecklichen weltweiten Zombie-Apokalypse, sondern nur ich mit meinem Muskelkater.

Freitag, Dezember 30, 2011

Jahresrückblick

Eigentlich sollte hier jetzt der übliche Jahresrückblick stehen, wie ich ihn auch schon in den letzten Jahren (2010, 2009, 2008) eingestellt habe. Aber ich gestehe, dass ich mich in diesem Jahr ein wenig schwer damit tue eine fröhliche Zusammenfassung über Gewichtsschwankungen, tolle Bücher und gute Partys zu schreiben. Zu viel ist in diesem Jahr passiert und leider war nur wenig davon schön.
Alles überschattend war der Tod meiner Mutter, den ich auch jetzt immer noch nicht ganz fassen kann; vieles ist plötzlich anders und vieles von dem, was ich sonst immer gern gemacht habe, gelingt einfach gerade nicht mehr. Das Schreiben zum Beispiel, weil die Worte fehlen und auch das Nähen geht gerade nicht. Ich habe Bordenau im Herbst abgesagt (Obwohl Cay noch so lieb war und mich extra angerufen hat. Vielen Dank nochmal dafür!), ich habe viele Einladungen ausgeschlagen und mich auch sonst sehr eingeigelt, weil es mir zeitweise einfach sehr schwer gefallen ist unter Leute zu gehen.
Und auch sonst gabe es viele große und kleine schlechte Nachrichten in diesem Jahr: Noch mehr Krankheitsfälle, Autounfälle, ein gruseliger Hausmeister der im Frühjahr die Fäuste fliegen ließ (nicht gegen mich) und dann fast drei Monate lang mir herstalkte und mir das Leben schwer machte, eine Hausverwaltung, die 90 % ihrer Arbeitskraft für Beileidigtsein, Rumgezicke und Nichtstun benötigte und mich damit viel zu viel Zeit und Kraft gekostet hat, zwei kaputten Zähne, die mir neben wochenlangen Schmerzen auch gleich noch hohe Rechnungen eingebrockt haben und vieles mehr.
Natürlich war nicht alles schlecht in diesem Jahr; es gab auch schöne Augenblicke. Verwandte und Freunde, die mir viel Zeit und Kraft geschenkt haben, der wirklich großartige Paris-Urlaub Anfang Oktober, die Erkenntnis, dass ich trotz all der schlimmen Dinge die passiert sind noch aufrecht stehe, schöne Spielenachmittage, Filmabende, leckere Bratäpfel in netter Gesellschaft und das Fliederbeerenpflücken. Ohne diese Momente hätte ich das Jahr bestimmt nicht so gut überstanden.
Alles in allem bin ich froh, dass 2011 bald rum ist und hoffe sehr, dass 2012 einen Neuanfang bringt und wieder besser wird.

Und deswegen wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue und hoffentlich tolle, schöne, erfolgreiche und aufregende neue Jahr!

Samstag, Dezember 17, 2011

Engelsgeduld - mindestens, wenn nicht sogar

Bin gerade drei Stunden durch die Lüneburger Innenstadt gelaufen um Weihnachtsgeschenke zu suchen und habe trotz aller Widrigkeiten nicht einmal jemanden angebrüllt oder zurückgeschubst. Erwarte also jede Minute den Anruf, der mich über meine Heiligsprechung informiert.

(ich sag euch, da draussen regiert das Chaos)

Dienstag, Dezember 13, 2011

W wie Weihnachtszeit

Warteschlange, die:
Gruppe von Menschen, die auf dem Weihnachtsmarkt immer zwischen mir und meinen Schmalzkuchen steht. Empörend!

Weihnachtsgeschenke, die:
Nette Gaben für nette Menschen. Habe schon ein paar, aber leider noch nicht alle.

Weihnachtskekse, die:
Viel zu leckeres Gebäck, das gerne mit Rezepten daherkommt, die mit den schönen Worten „Nehmen Sie 200 gr. Schokolade“ anfangen.

Wham, Last Christmas:
Weihnachtslied, das in puncto Nervigkeit irgendwo bei blockflötespielenden Grundschülern mit minderer Begabung angesiedelt werden muss.

Willensschwäche, die:
Zustand der mich letzte Woche im Schuhladen überfallen hat (ganz ehrlich, ihr hättet die Stiefel auch gekauft). Und vorhin auf dem Weihnachtsmarkt (siehe Warteschlange, die). Und eben vor der Keksdose. Und….

Wut, die:
Intensives, langanhaltendes Gefühl, das mich immer dann überkommt, wenn ich mit unserer Hausverwaltung kommunizieren muss. Und ich muss leider sehr sehr oft mit unserer Hausverwaltung kommunizieren, denn diese braucht grundsätzlich mehrere Monate und mehrere Mahnungen bis sie etwas tut.Vielleicht sollte ich einfach mal persönlich hingehen und einen Wutanfall, der hinlegen.