Dienstag, Februar 12, 2008

Baustellenreport 6 - Küche und Wohnzimmer

Seit 8 Wochen wohnen wir nun schon in unserer neuen Wohnung in Lüneburg. Und es ist, zumindest von mir gefühlt, noch sehr viel zu machen. Hier fehlen noch Fußleisten, da Lampen und auch der Küchenausläufer ist noch nicht von hinten verkleidet.
Aber trotzdem ist so langsam auch Land in Sicht.
Wir haben tatsächlich nur noch einen einzigen Karton, der ausgepackt werden muss (aber leider nicht kann) und auch wenn noch nicht alles fertig ist, werden die Räume doch in kleinen Schritten immer ein wenig wohnlicher und gemütlicher.
Letztes Wochenende habe ich die alten Fotos rausgesucht, die wir zu Beginn der Renovierungsphase im Wohnzimmer gemacht haben und diese mit aktuellen Bildern, die aus einer ähnlichen Perspektive aufgenommen wurden, verglichen. Die Veränderung ist selbst für mich unglaublich, obwohl ich ja in allen Phasen des Umbaus dabei war. Aber irgendwie habe ich einen guten Teil davon anscheinend schon verdrängt.

Wohnzimmer und Küche


Die neue Küche gefällt mir sehr, auch wenn wir ihretwegen leider eine Menge Stress mit IKEA hatten bzw. immer noch haben. Wobei die Hauptschuld aber nicht unbedingt bei IKEA liegt, sondern einfach daran, dass das Haus in welchem unsere Wohnung liegt, sehr sehr alt ist und sämtliche vorhandenen Ecken und Winkel von Herrn Lovecraft erdacht zu sein scheinen.
Das hat der Aufmaßservice nur leider übersehen, was zur Folge hatte, dass die Hälfte der Schränke von hinten individuell Keilförmig gekürzt werden musste, damit man sie überhaupt einpassen konnte. Dadurch passt nun u.a. das geplante Rondell nicht mehr in den Eckschrank, und in einen der Vitrinenschränke mussten wir ein wenig improvisieren, da die netten Handwerker in ihrem Elan alles passend zu machen, mal eben die Lochreihen für die Einlegebodenhalterungen (Geiles Wort, oder? ;o) ) weggesägt haben. Aber egal, wir haben schon ganz andere Probleme gelöst und nun ist der Schrank zwar nicht perfekt, aber dafür hat er Charakter!
Wesentlich ärgerlicher ist da die Sache mit den Arbeitsplatten. Von den 3 gelieferten Exemplaren war eine 25 cm zu kurz, die zweite hatte eine Macke im Holz und die dritte ist in der Mitte gewölbt, so dass die Übergangsstellen knubbelig aussehen.
Das hätte man in einem Rutsch austauschen können? Hat man aber nicht.
Die IKEA- Küchenbauer kommen lieber alle paar Wochen vorbei, bringen eine neue Platte mit und puzzeln dann ein bisschen in unserer Küche rum. Warum das so ist, haben wir noch nicht ganz verstanden: Will IKEA eine tiefere Kundenbindung erreichen, müssen die Arbeitsplatten erst gedrechselt werden, oder haben uns einfach die Küchenbauer so lieb, dass sie eine endgültige Trennung noch nicht verkraften können? Ich kann die Herren ja fragen, wenn sie das nächste mal kommen.

Kommentare:

Britta hat gesagt…

Hi Birgit,

die Veränderung ist wirklich enorm. Ja man merkt gar nicht wie anders die Sachen meist nachher aussehen. Ich ärgere mich die Krätze damals nicht das Haus meiner Schwiegerma fotografiert und ein Vorher-Nacher Album gemacht zu haben.

Das tue ich dafür bei meiner jetzigen Wohnung und manchmal ist es wirklich einfach Hilfreich die Bilder zu haben, die einem zeigen was sich alles schon verändert hat.

Bei meiner Küche hatte ich auch ursprünglich vor Ikea zu nehmen, denn die in Tornesch ist toll. Aber das liegt wohl daran, dass wir Glück beim Einbau hatten und sie mit Teilen aus anderen Läden aufgemotzt haben. Ich für meinen Teil sehe mich jetzt lieber noch mal bei anderen Möbelläden nach einer neuen Küche um.

Danke für deinen Erfahrungsbericht. :)

Jörg hat gesagt…

Hallo Birgit,

ich schreibe hier für eine Lüneburger Zeitung und habe deinen Blog entdeckt. Finde ihn sehr spannend. Vielleicht willst du auch mal in einem traditionellen Medium auftauchen? Dann melde dich.

Gruß,

Jörg.

Birgit hat gesagt…

@Britta,
Ja, das mit dem Fotografieren haben ich mir diesmal ganz fest vorgenommen. Damals, als ich mit Claudi zusammengezogen bin, haben wir es nämlich auch vergessen und uns dann hinterher tierisch geärgert.

Unsere Küche selbst ist toll, die Qualität will ich gar nicht bemängeln, aber der Ärger den wir beim Aufbau und mit den Reklamationen hatten, war echt überflüssig und hat (zu) viel Kraft gekostet.


@Jörg
Hallo,
schön zu lesen, daß dir mein Blog gefällt. Leider ist dein Profil nicht freigeschaltet, aber wenn du magst, schreib mir doch einfach noch mal unter:
cheshirecat.b(a)googlemail.com
(bitte das @ an der richtigen Stelle ergänzen)

Viele Grüße,
Birgit