Mittwoch, Februar 20, 2008

Tür zu, es zieht!

Dank der derzeit doch recht frostigen Temperaturen werde ich im Moment regelmäßig mit eben diesen "freundlichen" Worten abends von Pookah empfangen. Wobei das eigentlich gelogen ist, denn sie empfängt mich gar nicht. Statt an der Hautür in einen beglückten Freundentaumel ob meiner Wiederkehr auszubrechen, bleibt sie lieber da, wo sie schon den Rest des Tages verbracht hat; nämlich in einer von ihr zurechtgekuschelten warmen Mulde unter meiner Bettdecke. (wie sie da Luft bekommt weiß ich nicht, eventuell atmet sie durch das Pfötchen, das sie von Zeit zu Zeit rausstreckt)

Wenn sie mich also begrüßen will, muss ich (!) einmal quer durch die Wohnung laufen und ihr meine Heimkehr mitteilen. Mit etwas Glück kommt sie dann hervor, streckt sich einmal und kuschelt sich an mich. Aber wenn es wirklich kühl ist, bleibt sie doch lieber da wo sie ist und ich darf dann nur mit dem kleinen Deckenhügel kommunizieren, (Decke anheben und die Miez womöglich wecken ist übrigens verpönt und wird mit Schmollen nicht unter einer halben Stunde bestraft). Habe ich Pech, stelle ich dann nach einiger Zeit fest, daß die Katze gar nicht da ist wo ich sie vermute, sondern tatsächlich die ganze Zeit hinter mir gesessen und zugesehen hat, wie ich ein angeregtes Gespräch mit meiner Bettdecke führte. Ganz ehrlich: wenn Blicke telefonieren könnten, wäre ich schon längst in Ochsenzoll. Ich hoffe auf jeden Fall sehr auf den Frühling, dann liegt sie nämlich auf der Decke und ich kann mir diese Szenen sparen.

(An alle Nichtkatzenbesitzer: Nein, es ist keine Option Katzen nicht zu begrüßen. Man ignoriert ja schließlich auch nicht den Chef, wenn man morgens ins Büro kommt *g*)

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