Freitag, November 28, 2008

Wieder was gelernt

Gestern morgen im Metronom von der Gruppe Schüler (oder Studenten?) die schräg neben mir saßen gehört:

S1: "Du, sag mal, was ist eigentlich eine Savanne?"
S2 (völlig überzeugt): "Das ist eine Wüste!"
S1 (skeptisch): "Und was ist dann bitte eine Feuchtsavanne?"
S2: "Das ist eine Wüste mit Oase!"

Ganz logisch, oder?

Montag, November 24, 2008

Birgit im backwahn

Ich muß ja gestehen, letztes Wochenende hatte ich wirklich einen heftigen vorweihnachtlichen Aussetzer und Schuld daran ist C. Also genauer gesagt unser DVD-Abend am Freitag und die unglaublich perfekten, liebevoll verzierten, superleckeren Kekse, die sie mir da gegeben hat. Ich wusste nur noch: sowas will ich auch – und danach verschwimmt der Rest des Wochenendes dann in vage Erinnerungen an Mehlstaub, zimmerwarme Butter, Ausstech-Elche und daran, dass ich J am Samstag Abend noch mal um 19.15 Uhr genötigt habe mit mir zu Aldi zu gehen, um da Mehl und ein paar andere Dinge nachzukaufen.
Des weiteren, so befürchte ich, habe ich tatsächlich Sonntag spät nachmittags manisch nach einem Rezept verlangt, mit dem ich die letzten 100 gr Butter verbrauchen kann. Einfach nur so, weil ich wollte, dass die weg kommt. Krank, oder? Was ich auf jeden Fall sicher weiß ist, dass ich am Sonntag spät abends 7 Sorten Kekse gut verpackt auf dem Küchentisch gefunden habe und die Küche aussah, als hätten so ein bis zwei Grundschulklassen ihr Adventsbacken in unserer Wohnung veranstaltet.
Gruselig, aber ich schätze, das fällt irgendwie in die Kategorie: wehe, wenn sie losgelassen. Hoffentlich ertappe ich mich nicht irgendwann dabei, wie ich wild blinkende Weihnachtsfiguren in die Fenster hänge. Wenn das passiert, stoppt mich ja wohl hoffentlich jemand.
Aber bis dahin – will vielleicht jemand einen Keks?

Freitag, November 21, 2008

let it snow, let it snow, let it snow

Nach dem großen Kälteeinbruch letzte Nacht gab es heute, ganz pünktlich zum Winteranfang, den ersten Schnee hier in Lüneburg. Einfach schön, oder *Schnee sehr mag*?

Donnerstag, November 20, 2008

kleines Alltags-Happy End

Zu viel gearbeitet, die Zeit vergessen, U-Bahn verpaßt. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof schon überlegt, wie ich die Stunde bis zum nächsten Metronom nach Lüneburg rumbringen kann. Am Hauptbahnhof dann gesehen - der Zug hat synchron mit mir 5 Minuten Verspätung und ich kann noch mit. Doch pünktlich nach Hause gekommen.

The (happy) End

Sonntag, November 16, 2008

Blödsinn hat Pfötchen

Heute Morgen, 7.29 Uhr: ich liege noch im tiefen Schlummer, müde von dem sehr genialen Abend gestern, als mich plötzlich ein gut hörbares „Pflump“aus dem Schlaf reißt. Hmmmpf? Ich öffne ein Auge. Klingt als sei irgendwo etwas runter gefallen. Nur wo? Bei uns? Bei den Nachbarn? Und interessiert mich das wirklich genug um an einem Sonntag um diese Zeit aufzustehen?
Na ja meinetwegen - aber nur kurz. Mühsam rapple ich mich unter der Decke hervor und tapse in den Flur, wo mich zwei kleine Katzen freundlich-interessiert anschauen. Für mich ein erstes Indiz, dass das „Pflump“ nicht aus unserer Wohnung stammt, denn normalerweise sind die beiden immer blitzschnell verschwunden, wenn sie etwas angestellt haben. Also zumindest Tabs. Pookah hingegen bleibt am Tatort sitzen, maunzt anklagend und deutet mit einem Pfötchen in die Richtung, in die Tabs verschwunden ist. Ja, Pookah ist eine kleine Petze!
Aber wie schon gesagt – dieses mal nicht. Ich werde von beiden weiterhin unschuldig-fragend angeschaut und auf den ersten Blick ist auch alles noch an seinem Platz. Bis ES mir ins Auge fällt. ES ist in diesem Fall ein umgefallenes Wasserglas direkt an der Tresenkante, das gestern Abend definitiv noch aufrecht stand und einen kleinen Blumenstrauß, sowie einen Schwupps Wasser beherbergte. Ein Blick zurück zu den Katzen und Pookah erhebt sich und beginnt ziemlich zielstrebig ins Schlafzimmer zu traben. Tabs sitzt wie ein Fels in der Brandung und der Fall scheint klar.
Ich schimpfe also halbherzig in Richtung Schlafzimmertür und fange an den Tresen, den Küchentisch und den Fußboden trocken zu legen. Zum Glück geht das fix und glücklicherweise haben sowohl das Glas als auch der Blumenstrauß den Fall gut überstanden und auch nicht einmal die Papiere auf dem Küchentisch sind nass geworden. Schwein gehabt! Ich packe also die nassen Handtücher beiseite, kredenze den Blumen neues, frisches Wasser und beschließe noch eine Runde schlafen zu gehen.
Auf dem Weg zurück ins Bett stellt sich mir Tabs in den Weg, die freundlich darauf hinweist, dass ich sie doch eigentlich füttern könnte, wo ich schon mal aufgestanden bin. Mein freundlichen Hinweis auf den umgefallenen Blumenstrauß und dass ich nicht freiwillig hier herumgeistere verwirft sie mit einer lockeren Pfotenbewegung: „Ich war das nicht und hey, ist doch alles nicht so schlimm; ist ja nichts kaputt oder so. Bleib Cool!“
Doch ich bin nicht cool, ich bin nur müde und deswegen schiebe ich sie beiseite und betrete das Schlafzimmer, wo mich eine Überraschung erwartet. Mein Bett ist nämlich belegt! Und zwar von der nicht im geringsten reumütig wirkenden Poakah und mir wird schlagartig klar, dass sie vorher überhaupt nicht verschwunden ist, weil sie ein schlechtes Gewissen hatte, sondern einfach nur ausnutzen wollte, dass ich ja zufälligerweise schon mal aufgestanden bin und mein Bett jetzt frei ist. Und genau das sagt auch ihr Gesichtsausdruck: „weg gegangen - Platz vergangen“. Mein Gesicht hingegen sagt ihr „Ich - dich in Kiste – Eilexpress - nach Abu Dhabi“ und maulend gibt sie den Platz wieder frei. Beim Eindösen spüre ich dann noch den dolchartigen Blick von vier Augen auf mir ruhen und ich weiß, dass ich der gemeinste Mensch der Welt bin: faul, nur auf mein eigenes Wohl bedacht und die armen kleinen Pelzlinge sträflich vernachlässigend. Dabei war der Trick mit den Blumen echt gut.

Aber ganz ehrlich, muss ich jetzt verzweifeln, dass sie, um mich zum Aufstehen zu kriegen, solche Ideen entwickeln, oder mich freuen, dass sie dabei wenigsten so rücksichtsvoll sind und nichts kaputt machen?

Dienstag, November 11, 2008

Glück ist....

Glück ist......ein warmes Plätzchen!

(In diesem Fall ein frischgebackenes noch ofenwarmes Orangenplätzchen)

Nein, ich bin nicht besonders gut darin krank im Bett liegenzubleiben.

Samstag, November 08, 2008

Man muß auch mal was wagen...

Vertrauen in seine Katzen zu haben heißt, auf die Toilette zu gehen obwohl auf dem Küchentisch ein Käsekuchen steht.