Donnerstag, März 24, 2011

Im Tre(e)(h)t(t)boot in Seenot

Heute Abend frisch in der U-Bahn belauscht, die beiden Jungs dürften so 16-18 Jahre jung gewesen sein. ;-)

Typ 1: Ja ne, nicht mit doppel-T.
Typ 2: Ja doch, das wird so geschrieben.
Typ 1: Ja ne, bist du doof? Das wäre ja dann ein Trettboot.
Typ 2: Doch, ey Mann, ich bin mir da voll sicher. Mit doppel-T.
Typ 1: Ey, das wird T-R-E-T-B-O-O-T geschrieben.
Typ 2: Ne, das passt doch nicht. Wenn dann mit doppel-E und doppel-T. T-R-E-E-T-T-B-O-O-T
Typ 1: Ne, also wenn dann höchsten mit H dazwischen. Aber das kommt doch von treten, oder? Das wird doch auch nicht mit H geschrieben. Oder?
Typ 2: Doppel-T, da bin ich mir ganz sicher. Ich kuck das zu Hause nach und dann zeig ich dir das.
Typ 1: Aber dann wär das ein Trettboot; aber vielleicht doch mit H *zweifelnd*.
Typ 2: Ey, ich kuck das gleich zu Hause nach...

Leider kam dann meiner Haltestelle und ich musste raus und insofern werde ich nun nie erfahren, für welche der Tre(eht)tbootvarianten sie sich am Ende entschieden haben. Ist aber auch nicht wichtig, denn viel mehr würde mich interessieren, wie die zwei überhaupt auf das Thema gekommen sind, denn so wie sie aussahen, hätte ich nicht gedacht, dass sie überhaupt wissen, dass so etwas wie ein Tretboot existiert.

Kommentare:

Tine hat gesagt…

Vielleicht durch einen Vokabeltest in Deutsch??? :)

Caythlin hat gesagt…

Ich hätt jetzt auch auf ein Diktat getippt :D

Birgit hat gesagt…

Hach, und ich dachte an einen zarten Liebesbrief mit Einladung zum gemeinsamen Tretbootfahren auf der sonnenbeschienene Alster. ;-)

Chris hat gesagt…

Liebe Birgit, wer Trehtbohtt nicht buchstabieren kann soll "sonnenbeschienen" hinbekommen???