Freitag, Dezember 28, 2012

Jahresrückblick 2012

So langsam nähert sich das Ende dieses Jahres und damit ist es mal wieder Zeit für einen Jahresrückblick.

1. Zugenommen oder abgenommen?
beides - immer abwechselnd.

2. Haare länger oder kürzer?
mal wieder kürzer

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
im Vergleich zum letzten Jahr hat sich zum Glück nichts geändert,

4. Mehr Kohle oder weniger?
ein bisschen mehr (netterweise)

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
viel mehr ausgegeben, weil dieses Jahr einges ersetzt werden wollte / musste

6. Mehr bewegt oder weniger?
weniger....viel viel weniger

7. Der hirnrissigste Plan?
der Versuch einem Menschen begreiflich zu machen, dass er nicht recht hat und dass seine Planung nicht funktionieren wird

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Nein-sagen zu Personen, die sich für unfehlbar halten

9. Die beste Party?
Da gab es dieses Jahr gleich mehrere: Der Abschlussball unseres ersten Studentenjahrgangs, die Hochzeitsfeier von sehr lieben Freunden in Hannover und natürlich die großartige Halloween-Feier in Großbeeren. Da ich mich nicht entscheiden kann, habe ich die Termine einfach mal in Chronologischer Reihenfolge aufgezählt.

10. Die teuerste Anschaffung?
mein Laptop, dicht gefolgt von der neuen Waschmaschine

11. Das leckerste Essen?
Der Grünkohl zu Weihnachten?

12. Die besten Bücher?
George R.R. Martin: Das Lied von Eis und Feuer, Band 1-7  (weiter bin ich noch nicht gekommen)
Jasper Fforde: Wo ist Thursday Next?

13. Die besten Filme 2012?
Iron Sky
The Avengers
Insgesamt war ich in diesem Jahr rech wenig im Kino und die meisten der gesehenen Filme haben mich nicht wirklich überzeugt.

14. Die beste CD?
öhm....uff....keine Ahnung

15. Das schönste Konzert?
Santiano - bei den Hansetagen hier in Lüneburg

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeiten, mich ärgern, mich zusammenreißen...leider

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
J, den Katzen, meinen Freunden (same procedure as every year)

18. Viel zu wenig Zeitverbracht mit ...?
Nähen, Schreiben, meinen Freunden, Bloggen, dem Nähforum

19. Vorherrschendes Gefühl 2012?
Ich brauche mehr Zeit!

20. 2012 zum ersten Mal getan?
Marmelade gekocht und dabei rausgefunden, dass sich Himbeer-Holunder-Flecken wahnsinnig schlecht...also eigentlich gar nicht überstreichen lassen (nur so als Tipp...falls einer von euch das eh schon lange mal ausprobieren wollte), meine Haare mit PFH gefärbt


21. 2012 nach langer Zeit wieder getan?
einen Weihnachtsbaum geschmückt, 320 Km an einem Tage allein mit dem Auto gefahren um liebe Menschen wiederzutreffen, geholfen eine Wohnung zu renovieren

22. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
den Ärger bei der Arbeit, den Hexenschuss, den kaputten Zahn

23. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
dass sie das schon schafft

24. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Zeit und Kraft

25. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit und Kraft

26. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
schön, dich wieder zu sehen

27. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Na dann lass uns mal anfangen!

28. 2012 war kurz gesagt…?
sehr gemischt

Sonntag, Dezember 23, 2012

frohe Weihnachten

Die Geschenke sind verpackt, der Baum ist geschmückt und ein Großteil der Plätzchen bereits vertilgt - Weihnachten kann also kommen.



Ich wünsche euch allen frohe und stressfreie Feiertage mit lieben Menschen, gutem Essen und netten Geschenken!

Samstag, Dezember 01, 2012

Adventszombies

Adventszeit in der Lüneburger Altstadt. Langsam schlurfen die Touristenmassen durch die Stadt, starren mittelmäßig interessiert nach oben, unten, rechts oder links, aber nie auf die Straße oder in die Richtung, in die sie gerade laufen. Immer wieder kann man Grüppchen von Menschen beobachten, die ineinander geraten und dann hilflos stehen bleiben und sich erst nach einigem hin- und her- Sortieren wieder voneinandere lösen können. Wirklich viel Reaktion zeigt keiner; die meisten wirken schon jetzt eher abgestumpft als begeistert. Nur ab und an hebt einer den Arm, zeigt auf irgendetwas unbestimmtes Schönes und gibt ein ooohh- oder aaahh-Geräusch von sich.

Ganz ehrlich? Ungefähr so stelle ich es mir vor, wenn die Zombie-Apokalypse mal ihren Lauf nimmt.

Samstag, Oktober 06, 2012

Nichts zu meckern über Tunesien


Tja, da habe ich für den Urlaub nun extra ein Hotel ausgesucht, in dem sich Kinder, Rentner, Einheimische, Deutsche und Franzosen aufhalten, damit ich am Ende auch ordentlich was zu schreiben habe und dann? Nix! Nix zu meckern, nix zum drüber lustig machen, nix zum schimpfen. wobei...doch eins....auf dem ganzen Hotelgelände gab es nur einen einzigen kleinen Kater: ein pflichtbewusster Pelzling, der seine Arbeit als Hotelkatze sehr sehr ernst genommen hat und natürlich mit allen Gästen gleichermaßen kuscheln musste und deswegen viel zu wenig Zeit für uns hatte. Aber ob man sich deswegen beschweren kann? Nicht das das arme Tier am Ende einen Rüffel dafür bekommt (wo er sich doch so viel Mühe gegeben hat, allen gerecht zu werden).
Nein, ich glaube, ich lass das lieber und bleibe dabei - es gab einfach nichts zu meckern über Tunesien (und auch nichts zu berichten, außer: 6 Tage gesonnt, gefaulenzt, gefuttert und gelesen).

Dienstag, August 28, 2012

früher war alles viel schöner

Lüneburg an einem schönen sonnigen Nachmittag. Gemütlich schlendere ich durch die Fußgängerzone, als mir zwei Damen mittleren Alters auffallen, die die Straße und die Häuser um uns herum sehr genau in Augenschein nehmen, sich gegenseitig auf verschiedenen Details aufmerksam machen und immer wieder traurig den Kopf schütteln.
Als ich näher komme, höre ich:

D1: Nein also wirklich, früher sah das alles hier ganz anders aus.

D2: Ganz genau meine Liebe.

D1: Ja ja *traurigseufz*....ganz anders und vor allem viel schöner.

D2: *zustimmendnick* Wirklich traurig, wie sich das alles verändert hat.....

Die beiden verschwiden und ich werfe einen vorsichtigen Blick nach rechts und links. Dort stehen sehr hübsche, gut erhaltene Altstadthäuser, keins davon "jünger" als 100 Jahre, die meisten sogar gute 300 oder sogar 400 Jahre alt.

Jetzt frage ich mich - wie alt waren die beiden???

(nein, sie haben nicht in der Sonne geglitzert)

Montag, August 13, 2012

Wenn einer eine Reise bucht...

...dann muss er viel (er)lesen. Denn Dank des Internets gibt es ja die Möglickeit, ausführlichste Gästekommentare  und -Bewertungen jedes einzelnen in Frage kommenden Hotels abzugleichen, um 1. das allerallerbeste, schönste und sauberste Hotel der Region zu finden und 2. dafür auch den günstigsten Preis zu zahlen.
Und weil ich in dieser Hinsicht leider nicht anders als alle anderen bin,  habe ich mich die letzten zwei Wochen durch diverse Hotelbewertungen gekämpft, Punkte und Preise verglichen und viele Beschwerden und Lobgesänge gelesen, die deutsche Urlauber so im Netz hinterließen. Eine Tätigkeit, bei der ich glücklicherweise hin und wieder auch herzhaft lachen, oft aber auch einfach nur den Kopf über die diversen Faktoren schütteln konnte, die Urlauber zu einer schlechten Hotelbewertung animierten.  Hier kommt eine kleine Auswahl meiner Lieblingskommentare:

- Am Strand sind Bäume, die nicht nur das Sonnenbaden erschweren (Schatten), sondern auch durch ihren Abfall den Sand beschmutzen. Dieser wird ganz selten vom Abfall der Bäume befreit, so dass kleine Zweige, Blätter und Feigen im Sand sind.  (Ja, rücksichtslos Abfall werfende Bäume sind eine wirklich schlimme Sache)

- Das Essen war sehr abwechslungsreich und hat mir gut geschmeckt. Jedoch war die Präsentation gleich null. Das Auge isst bekanntlich mit! (Tja, einmal keine Radischenröschen für's Abendbuffett geschnitzt ud schon gibt es Punktabzug. Merkt euch das liebe Hotelliers!)

- Es gab Katzen auf dem Hotelgelände, das fand ich sehr unhygienisch. (Lieber Gast, die Anzahl der Krankheiten, die vom Tier zum Menschen übertragen werden, ist um ein vielfaches geringer als die Anzahl von Krankheiten, die vom Menschen zum Menschen übertragen werden. Wenn du dir also Sorgen um die Hygiene machst, geh lieber irgendwo hin wo keine anderen Menschen sind.)

- Es waren laute spielende Kinder am Pool. (Ja, in Hotels, in deren Name das Wort "Family" auftaucht, kann es vorkommen, dass Gäste ihre Kinde mitbringen.....vor allem im Juli in der Hauptsaison.)

- Im Mai waren viele Rentner dort und nur sehr wenige Kinder. (Erst Kinder, dann Renter, wo soll das bloß alles enden?)

- Der Hoteleigene Strand war zwar sehr schön sauber, aber wenn man ein wenig spazieren ging, kam man bald zu nicht gereinigten Strandabschnitten. (Wie, die Mitarbeiter des Hotels haben nur den eigenen Strand gereinig und nicht gleich die ganze Küste? Faules Pack!)

Sehr schön fand ich auch diesen Kommentar:

Der Strand ist ordentlich und wird auch durch einen Bediensteten sauber gehalten. Im Wasser befinden sich jedoch einige kleine aber auch größere Felsen die man doch mal ordentlich weg machen könnte. (Und das von einem Gast, der zwei Sätze später darauf hinweist, dass er Naturstrände viel schöner findet als Pools. Aber klar - weg mit den dummen Felsen. Ist doch nicht so schwer die Dinger zu versetzen.)

- Russen! Übrigens auch in den Varianten: "Engländer", "nur Deutsche", "Einheimische", "Polen", "Renter" oder "Familien" zu finden. (Ok, damit ich das richtig verstehe: das perfekte Hotel beherbergt weder Rentner noch Kinder, Russen, Deutsche, Polen oder gar einheimische Gäste?) 


Natürlich wäre es das einfachste gewesen mir die ganze Mühe zu ersparen und einfach zu Hause zu bleiben. Aber leider hat unsere Wohnung derzeit (und auch noch länger) mehr Negativpunkte als die meisten Hotels zusammen (großes Baugerüst auf dem Balkon, ständige Anwesenheit von Bauarbeitern, Lärm, kein Pool, ein viele Kilometer langer Weg zum nächsten Strand, kein Frühstücksbuffett und überall Deutsche  ;-)  ) und so ist es dann ein kleines Hotel am Strand in ganz weit weg geworden. Natürlich eins mit Familien, Kindern, Rentnern und einheimischen Gästen, denn ich will ja am Ende was zu Schreiben haben  ;-).
Schade nur, dass es noch so lange dauert bis es endlich losgeht.

Montag, Juli 23, 2012

die blöde Nähidee


Hin und wieder kommt es vor, dass mir eine total tolle Nähidee kommt.....die dann am Ende einen Riesenhaken hat, der sich erst bei der Umsetzung zeigt und mich bei dem Versuch das Projekt zu retten schier in den Wahnsinn treibt. Ein sehr schönes Beispiel hierfür ist mein letzten Nähvorhaben, dass mir einige graue Haare und mehrere Tobsuchtsanfälle beschert hat und mehr als einmal kurz davor war, sehr endgültig - und in Einzelteile zerfetzt -  in den Tiefen der Mülltonne zu verschwinden.
Dabei klang mein Plan "einfacher A-Linierock aus weißem Satin und schwarzer Spitze" eigentlich gar nicht so furchtbar kompliziert. Drei Längsnähte, zwei Quernähte, Reißverschluss rein und feddich. Da kann doch eigentlich nichts schiefgehen.
Hätte ich mal einen kurzen Moment darüber nachgedacht, dass sich weder superrutschiger Satin noch superknautschige Spitze besonders angenehm nähen lassen, hätte ich vielleicht die Finger davon gelassen. Aber wer denkt schon groß nach, wenn man das Ergebnis quasi schon vor Augen hat? Und so habe ich fröhlich losgelegt, alles ausgeschnitten und mich hochmotiviert an die Nähmaschine gesetzt.
Als dann gleich bei der ersten Naht der Satin nach rechts und die Spitze nach links zu flutschen begann (und ich alles wieder auftrennen durfte), dachte ich mir noch nichts, außer einem fröhlichen "na ja, nimmst du halt ein paar Nadeln mehr". 1 Packung Nadeln und 6 aufgetrennte Nähversuche später war ich dann weniger fröhlich, aber dafür viel schlauer. Ja, man kann Satin und Spitze als eine Lage verwendet vernähen....es macht nur insgesamt ungefähr soviel Spaß wie eine Zahnwurzelbehandlung ohne Betäubung. Am Anfang geht noch alles gut und man denkt sich "hey, das ist ja gar nicht so schlimm!", aber dann fängt alles an ganz furchtbar schief zu gehen und man sitzt hilflos da und möchte nur noch schreien und die ganze Sache abbrechen.
Aber abbrechen ging in diesem Fall nicht, denn natürlich habe ich erst 10 Tage vor dem Ball so richtig mit dem Nähen angefangen. Also hieß es: durchhalten, weitermachen....und bloss nicht zu sehr aufregen. Und so hat die Herstellung des besagten Rockes sage und schreiben 5 Tage erfordert, da ich zum Schluß dazu übergegangen bin,  jeden Tag maximal 10-15 Minuten daran zu arbeiten, damit das Teil nicht doch noch im Müll landet. Zum Glück ist es trotz dieser Maßnahme rechtzeitig fertig geworden, passte und sah auch noch halbwegs so aus, wie ich mir das vorgestellt hatte. Also fast sowas wie ein voller Erfolg *hüstel*.
Nächstes Jahr fange ich dann aber doch lieber früher an - denn wer weiß, was mir da so einfällt.

Freitag, Juni 29, 2012

Einmal Nerd, immer Nerd

Hamburg 1992: ich zeige mein erstes auf einem Computer erstelltes und auf einem Nadeldrucker ausgedrucktes Referat rum.

ich: So, hier ist das Referat *stolz grins*!
Mitschüler: Wow, auf dem Computer geschrieben. Wer hat denn das für dich gemacht?
ich: Na ich selbst *irritiert kuck*!
M: *fassungslos* Ihr habt einen Computer?
ich: Ja....und?
M: ...und den darfst du benutzen?
ich: Ja natürlich...der gehört ja mir und meinem Bruder.
M: DU hast einen Computer?*leise murmel* Nerd!



Hamburg 2012: ich laufe durch einen Elektronikfachmarkt um einen Laptop zu erwerben.

Verkäufer: Hallo, kann ich Ihnen helfen?
ich: Ja, ich suche einen Laptop, der...
V: *unterbricht mich* Ja, da haben wir hier ein ganz tolles Modell. Superschneller Prozessor, viel Arbeitsspeicher,  einen BlueRay-Player und ein Hochglanzdisplay zum Filmekucken und die neueste Nvidia-Dingsbums-Grafikkarte, bei der jedes Spiel ruckelfrei läuft *strahlt*.
ich: Ähm....na ja, ehrlich gesagt spiele ich keine Computerspiele....
V: *Kinnlade runterklapp*
ich....und ich will auch keine Filme damit sehen....
V: *beginnt mit Schnappatmung*
ich: ...sondern ehrlich gesagt hauptsächlich mit dem Ding arbeiten. Und dafür möchte ich einen Laptop mit mattem Display und normalem DVD-Brenner.
V: *leise röchel* Ja da haben wir nur den da *zeigt auf das kleinste und hässlichste Modell*.
ich: Äh....na ja...ich glaube, ich sehe mich dann lieber noch mal woanders um.
V: Damit arbeiten.....*leise murmel* Nerd!

Sonntag, April 22, 2012

Lady in red

Über ein Jahr ist es nun her, dass ich das letzte mal etwas genäht habe und fast genauso lange dauerte auch meine Pause im Näh-Forum an. Eine viel zu lange Zeit, in der ich gelernt habe, dass mir ohne die Forenmädels und ohne das Nähen einfach etwas fehlt. Und deswegen (und wegen der viele Motivations-Stupser, die ich beim letzten Stoffmarkt-Kaffee bekommen habe), wurde nun endlich die Nähmaschie entstaubt, in der Schnittmusterkiste gewühlt und Stoff gewaschen.
Da es zum Wiedereinstiegt erstmal etwas einfaches werden sollte, habe ich mich entschlossen, eine Jacke nach dem Schnittmuster meines olivgrünen Mantels zu machen. Denn - so mein Gedanke - das erste Stück nach der Pause sollte schon tragbar werden und bei diesem Schnitt konnte ich zumindest sicher sein, dass er funktioniert.
Natürlich hatte ich auch ein bisschen Bammel, ob ich nach der langen Zeit überhaupt noch nähen kann. Aber alles lief erstaunlich glatt und als ich dann vor meinen krummen und schiefen Paspeltaschen saß, die genauso seltsam und hingespfuscht aussahen wie die meines grünen Wintermantels, wusste ich, dass ich trotz der Pause absolut nichts verlernt habe. ;-)
Alles in allem ist das Jäckchen also erstaunlich problemfrei fertig geworden, passt und gefällt mir und sogar der Kragen ist dieses mal so gut gelungen, dass ich nix zu meckern habe (und ich meckere eigentlich immer an meinen Kragen herum).
Insofern warten auf das gute Stück jetzt nur noch die obligatorischen Rendevous mit Waschmaschine und Bügeleisen und dann kann es, sofern der Frühling sich dann endlich mal zeigt, auch an die frische Luft geführt werden.

Samstag, April 21, 2012

das ist doch nicht normal

Nach und nach beginne ich zu begreifen, dass ich gestern, als ich bei IKEA die Chance und Erlaubnis hatte so viel Ditte mitzunehmen wie ich möchte, tatsächlich nur 2,5 m eingepackt habe. Meint ihr, ich muss mir Sorgen um meinen Zustand machen?

Montag, April 16, 2012

27 Stunden London

Dank einer netten Einladung zu einer Veranstaltung fand ich mich letzte Woche Donnerstag mit einen Flugticket in der einen und einer Reisetasche in der anderen Hand am Hamburger Flughafen wieder, um von dort einen 27-Stunden-Business-Trip nach London zu starten. Da ich beruflich sonst eher selten aus meiner Bibliothek herauskomme, war ich natürlich ein klein wenig nervös und nicht auf Abweichungen meines persönlichen Plans engestellt, was dazu führte, dass ich nach dem Gang durch die Sicherheitsschleuse bestimmt eine Minute total verdattert vor den Sicherheitskräften stand und fassungslos vor mich hinmurmelte "hab ich nicht gepingt?", "Aber ich pinge doch sonst immer!", "Wieso hat es denn nicht ping gemacht?". Erst als die Damen und Herren dort dann misstrauisch anfingen zu fragen, was ich denn bitteschön bei mir hätte, dass die Sicherheitsschleuse anschlagen sollte, bin ich schnell weitergetrabt und habe mir einen Sitzplatz gesucht.
Da der Freizeitanteil meiner Reise sich auf gerademal 5 Stunden (und die nicht mal am Stück) beschränkte, musste also gut geplant werden. Dank einer Dr. Who-Folge stand das London Eye ganz oben auf meiner to-see-List (als ich das letzte mal in London war, gab es das Rad noch nicht) und insofern bin ich dann gleich von Flughafen aus mit der Bahn zur Station Westminster gedüst und habe das gute Stück in Augenschein genommen.
Ein schneller Blick noch auf Big Ben und Westminster Abbey, ein original englisches, lappiges Sandwich am Bahnhof und dann ging es auch schon weiter zur Oxford-Street und danach dann ins Hotel, aufrüschen für die Veranstaltung (die übrigens sehr nett und spannend war).

Nach einem köstlichen Frühstück am nächsten Morgen und einen kurzen, schmerzvollen Checkout (das Hotel war sooo schön und die Handtücher so flauschig und ich wär so gerne noch dageblieben) ging es dann wieder die Oxford Street runter und zwar direkt zum Disney-Store. Nicht weil ich da unbedingt etwas kaufen wollte, sondern einfach deswegen, weil ich bisher bei jedem meiner London-Trips dort war.
Von dort aus ging es dann wieder in die U-Bahn, wo ich auf eine Horde als Wikinger verkleideter Engländer traf, die alle kreuzbrav auf die Bahn warteten und dann zusammen mit mir 'gen Tower zuckelten. Leider hatte ich meine Kamera zu diesem Zeitpunkt nicht griffbereit, denn die fassunglosen Gesichter der (vermutlich weniger rollenspielergewöhnten) Umstehenden, in Anbetracht der vielen halbnackten bärtigen Männer, war durchaus unterhaltsam. ;-)
Nach einen kurzen Blick auf Tower und Tower Brigde ging es dann noch zum Picadilly Circus, wo mir diese nette kleine rote Telefonzelle ins Auge sprang und dann war es leider auch schon Zeit für die Bahn in Richtung Heathrow.
Dort lief dann auch alles nach Plan: die Sicherheitsschleuse pingte wie gewohnt, der Flug hatte Verspätung (wie sich das für Heathrow gehört) und somit konnte ich dann ganz entspannt die Heimreise antreten.

Mein Fazit: Viel zu kurz, viel zu hektisch, aber trotzdem sehr sehr nett.

Samstag, März 31, 2012

der April, der April

Das Wetter heute:

- Sonne
- Regen
- Sonne
- Schnee mit Hagel
- Sonne
- Wolken
- Sonne

Mich deucht, der April hat sich entschlossen schon einen Tag früher zu beginnen.

Montag, Februar 13, 2012

Stilvolle Ausrede mit Tupfen und Streifen

Seit mittlerweile einer Stunde hält Pooka mich durch gemütliches auf meinem Schoß liegen, niedliches Kucken und wohliges Brömmen davon ab zum Sport zu gehen. Und da behaupte noch mal einer, Katzen würde das Leben nicht schöner machen.

Samstag, Februar 11, 2012

Wasser zum Drüberlaufen

Auch wenn ich genau wie alle anderen in den letzten Wochen mehr als einmal über die Sche...-Kälte geflucht habe, hat diese doch einen kleinen Nebeneffekt, der mich über alls Maßen freut: die Hamburger Alster ist komplett zugrefroren und steht zum Schlittschuhlaufen, Rutschen und Drüberlaufen zur Verfügung.

Ob das Eis gut ist, habe ich am Donnerstag in der Mittagspause schon mal getestet und was soll ich sagen - es hält, es ist toll und hat großartige Schlidderbahnen.

Dienstag, Januar 24, 2012

böser Hustensaft

Letzte Woche im Metronom:

Zwei junge, durchtrainierte Männer steigen ein und tauschen sich dann die nächsten 10 Minuten laustark über ihre liebsten Trainigsmethoden, das beste Eiweißpulver für den Muskelbau und Schlußendlich auch über ihren offentlichlich reichlichen Anabolika- und Steroidkonsum aus. Dann sind wir endlich in Harburg und der eine verabschiedet sich vom anderen:

Muckityp 1: Ey man, ich muss dann mal raus. Muss noch rüber zur Apotheke und Hustensaft holen.
Muckityp 2: Hustensaft? Ey man, bist du verrückt? Das Zeug kannst du doch nicht nehmen, das macht impotent!

Die darauffolgende Antworte wurde durch das laute "Klonk" verschluckt, das durch die synchron herabfallenden Kinnladen der Umsitzenden verursacht wurde.

Montag, Januar 09, 2012

Braaaiiiins

Neun Tage ist das neue Jahr nun alt und so langsam sollte ich beginnen meine gefassten Vorsätze zu erfüllen
Einen der Vorsätze, den ich auf sehr nachdrücklichen Wunsch meines Rückens übernehmen musste, habe ich heute auch gleich in die Tat umgesetzt; nämlich endlich mal wieder zum Sport zu gehen. Ganz ehrlich? Nach der langen Pause war das nicht wirklich schön.
Falls also morgen oder übermorgem Nachrichten die Runde machen, dass ein seltsames schwankendes Wesen die Strassen von Lüneburg unsicher macht und von Zeit zu Zeit ein unartikuliertes Stöhnen von sich gibt, müsst ihr nicht in Panik geraten. Denn das ist nicht der Beginn einer schrecklichen weltweiten Zombie-Apokalypse, sondern nur ich mit meinem Muskelkater.