Montag, Dezember 30, 2013

Jahresrückblick 2013



1. Zugenommen oder abgenommen?
leider eher zugenommen

2. Haare länger oder kürzer?
mal wieder kürzer

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
gleichsichtig.  :-)

4. Mehr Kohle oder weniger?
etwas mehr (wenn auch nicht viel)

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
weniger ausgegeben (deswegen auch mehr Geld  :-)  )

6. Mehr bewegt oder weniger?
weniger....viel viel weniger

7. Der hirnrissigste Plan?
mal eben schnell einen Reißverschluss einesetzen zu wollen (ich hasse Reißverschlüsse....und sie hassen mich)

8. Die gefährlichste Unternehmung?
die Wahrheit zu sagen

9. Die beste Party?
Frau Hedi   :-)

10. Die teuerste Anschaffung?
das Ivar-Update

11. Das leckerste Essen?
das Essen im Januar bei Freunden - sehr großartig

12. Die besten Bücher?
Ben Aaronovitch: die Peter Grant Trilogie

13. Die besten Filme 2013?
Django unchained
Les Miserables

14. Die beste CD?
Bloodhound Gang - Show me your Hits

15. Das schönste Konzert?
die Ärzte beim Ärztival in Uelzen

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeiten, Dinge vorbereiten, diskutieren und kämpfen

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
J, den Katzen, meinen Freunden (same procedure as every year)

18. Viel zu wenig Zeitverbracht mit ...?
Nähen, Schreiben, meinen Freunden, Bloggen, dem Nähforum (hier leider auch das Gleiche wie im letzten Jahr)

19. Vorherrschendes Gefühl 2013?
dass nichts von vornherein klappt

20. 2013 zum ersten Mal getan?
Pilze gesammelt, einen Vari (Katta) gekrault, All-inclusive-Urlaub gemacht

21. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Necromunda gespielt, den Hamburger Dom besucht

22. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
die dicke Erkältung, die mich am 23.12. erwischt hat; den Stress mit der Hausverwaltung; aller Ärger und Sorgen

23. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
dass ich helfen kann

24. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
das mögen die Beschenkten entscheiden

25. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Medizinische Massagen, die mir mehrere komplett rückenschmerzfreie Wochen verschafft haben

26. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
es ist alles gut gelaufen, wir haben es geschafft

27. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
wir kriegen das schon irgendwie hin

28. 2013 war kurz gesagt…?
schwierig, weil irgendwie nichts im ersten Anlauf geklappt hat

Montag, Dezember 23, 2013

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr

Nun neigt sich auch dieses Jahr so langsam dem Ende zu, ein kleiner Berg Plätzchen ist gebacken, ein fast großer Baum geschmückt und mir bleibt es jetzt nur allen, die sich noch ab und an herverirren, eine schöne und besinnliche Weihnachts, Wintersonnenwend- oder Jahresendzeit zu wünschen.

Feiert schön, lasst euch nicht stressen und habt einfach nur eine rundum schöne Zeit!

Montag, Oktober 07, 2013

heia hussassa

 ...der Herbst ist da.
Falls ihr mich sucht: ich bin grad dabei weitere Kürbisrezepte zu googlen.  :-)

Mittwoch, September 18, 2013

Nichts anzuziehen


Ich wurde in letzter Zeit öfter gefragt ob ich eigentlich noch nähe. Ja, das tue ich - ich habe es nur verbummelt auch mal wieder darüber zu schreiben. Aber das hole ich nun hiermit nach.

Ein offizieller, aber festlicher Arbeitstermin und zwei Hochzeitseinladungen brachten mich diesen Sommer dazu meinen Kleiderschrank zu durchforsten; das Ergebnis war ernüchternd. Denn zwischen hochoffiziellen Hosenanzügen und dramatischer langer Abendgarderobe fehlte irgendwie das Mittelmaß. Ein Problem, das sich leider auch nicht durch mehrstündiges Intensivstshopping in 2 verschiedenen Städten beheben ließ, da dessen Ergebnis lediglich der Kauf von 300 gr Tee und einem Fünferpack Socken war und die Erkenntnis brachte, dass meine Figur offensichtlich so verschroben sein muss, dass ich damit eher in einen Zirkus als in ein derzeit freiverkäufliches Kleid gehöre.
 Noch mehr Shopping mochte ich mir also nicht antun; doch die Zeit drängte, der erste Termin kam näher und näher und ich wusste nicht weiter. Bis sich da plötzlich ein kleines Stimmchen in meinem Kopf meldete das schüchtern den Vorschlag machte "Öhm....du könntest doch einfach selbst was nähen! Länger und frustrierender als 3 weitere Einkaufsbummel kann das auch nicht werden!"

Und das war es dann tatsächlich nicht. Dank vorausschauender *hust* Vorratshaltung war der richtige Stoff schnell gefunden und mit einem Simplicity Schnitt aus der Kategorie "simpel-schnell-notfalls auch für Menschen mit zwei linken Händen geeignet" kombiniert. Herausgekommen ist dabei ein superbequemes, etwas über knielanges Kleid aus einer wirklich großartigen weichen Herrenanzugwolle (das auf dem Bilder leider ungebügelt ist). Termin eins war also schon mal gerettet.


Und wo der Schnitt ja nun schon mal da und auch angepasst war, wurde er dann auch gleich für ein zweites Kleid verwurstet. Auch wieder aus gut abgelagertem Bestandsstoff, allerdings dieses mal mit einem langärmeligen Bolero.


Samstag, Juni 29, 2013

Hustinettes

Die meisten kennen das bestimmt. Es fängt harmlos an, dass man gelegentlich mal hier und da seine Zeit mit irgendeiner kleinen Tätigkeit vertrödelt, aber nach und nach wird es dann schlimmer und plötzlich kommt man zu nichts mehr, weil man seine ganze Zeit mit dieser einen Sache verdaddelt hat. Bei mir ist dieses Problem gerade sehr akut, denn ich habe vor ca. einer Woche etwas angefangen, was plötzlich meinen ganzen Alltag bestimmt: das Husten.
Was letzten Sonntag harmlos mit ein wenig Halskratzen und dem ein oder anderen kleinen kurzen Hüstler begann, hat sich mittlerweile zu einer fast tagfüllenden Beschäftigung entwickelt. Ob zu Hause oder bei der Arbeit, ja selbst nachts widme ich mich dieser neuen-alten schlechten Angewohnheit. Mehrfach kam ich dadurch nur auf 3 oder 4 Stunden Schlaf, was natürlich viel zu wenig ist, aber ich konnte in dem Moment einfach nicht aufhören.
Jeden Tag nehme ich mir vor es nicht zu tun und einfach wieder meinen normalen Alltagskram zu erledigen, aber dann fange ich doch wieder an. Und selbst Arbeit oder Gespräche mit lieben Freunden können mich nicht von der Husterei loseisen. Wie unter Zwang muss ich husten und husten - manchmal sogar stundenlang, bis ich völlig fertig bin.
Ich habe schon wirklich viel versucht, um damit aufzuhören: Kräutertees, Übungen, ja sogar Tabletten habe ich schon geschluckt. Doch ich gebe nicht auf, denn ich weiß, irgendwo ist es, das eine Mittel, das mir meinen Schlaf und meine Freizei zurückgibt und mich befreit von dem ewig lauernden Reiz des Hustens.

Bis dahin merkt euch meine weisen Worte: Erkältungen sind doof! Fallt nicht auf sie herein; macht nicht den selben Fehler wie ich.

Mittwoch, Mai 29, 2013

kurze Urlaubsimpression

Da das Wetter die letzten Wochen leider genauso schmupflig wie auch die übrigen Monate war, stand dieses mal schon im Mai ein kleiner Urlaub mit Sommer-Sonne-Strand-und-Palmen an. Und weil das Buchen dieses mal ein wenig kurzfristig erfolgen musste, fiel die letztjährige lange Recherche- und Vorbereitungsphase aus und wurde durch ein "och nehmen wir das, das sieht ganz gut aus" ersetzt, was auch gut fuktioniert hat. 8 Tage Türkei sind dabei herausgekommen, mit ganz viel Sonne, Meer und einer Menge schöner und spannender alter Steine.


Im Hotel gab es neben sehr strikten Regeln am Pool   ;-)  ...
...auch einen Riesengarten zum Rumliegen, Faulpelzen und Flanieren...
... sowie ein Essensangebot, das ich in einer derartigen Reichaltigkeit bisher nur aus Bordenau kannte - nämlich 5 Mahlzeiten täglich zwischen 7.00 und 23.00 Uhr. Untrainiert wegen meiner langen Nähtreffpause habe ich aber ehrlich gesagt selten mehr als 3 davon geschafft.

Wenn man genug von den ganzen Palmen, der Sonne und dem Meer hatte, konnte man zur Unterhaltung übrigens ganz hervorragend einen Teil der übrigen Urlaubgäste beobachten. Denn hier  gab es, neben den vielen Normalos, durchaus einige Klischeetouristen, die, obwohl das Hotel wegen der Nebensaison nur halb belegt war, beim "vor dem Frühstück schnell Liegen besetzten" und "sich um Extraschirme streiten" teilweise wirklich großartige Spektakel veranstaltet haben. Ich gestehe - ein paar mal war ich wirklich kurz davor zu applaudieren.

Zurück zu Hause ging es dann, nach der vielen Esserei und Faulenzerei, ein wenig fleißiger weiter.
Eine neue Treppe zur Dachterrasse wurde gebaut, die endlich die wenig gelungene Zwischenlösung mit der wackeligen Trittleiter ablöst. Sobald das Wetter besser wird, kann also endlich wieder draussen gesessen und gegrillt werden.
Und zu guter letzt ist, nach einigen Probleme, endlich der "Mantel der machen soll dass Frühling wird" fertig geworden. Alles in allem also ein sehr gelungener Urlaub.  :-)
(Na ja gut...ein kleines Rendevous mit dem Bügeleisen ist natürlich noch dringend nötig, aber zumindest die Näharbeiten sind abgeschlossen und so konnte ich heute das erste mal seit langer Zeit wieder meine Nähmaschine guten Gewissens zurück in den Schrank stellen.)

Sonntag, Mai 12, 2013

probiers mal mit Gemütlichkeit

Nachdem ungefähr 2 Jahre lang der Satz "wir brauchen endlich ein neues Sofa" gut 3 mal die Woche ausgesprochen wurde - sei es nun, weil ein Zweisitzer halt nicht reicht wenn Freunde zu Besuch sind, oder weil 2 kleine Katzen viiieeel Platz zum Räkeln brauchen - folgten dieses Jahr endlich auch Taten den Worten und ein neues großes Ecksofa wart gesucht, gefunden, gekauft und schlussendlich auch geliefert. 

Während die Freude bei den hier wohnenden Menschen groß war, war die Begeisterung der Pelzlinge allerdings sehr verhalten. Schließlich kann man als kleine Katze nicht einfach irgendwelchen großen braunen Dingsen trauen, die irgendwelche fremden Männer in die Wohnung bringen. Und so wurde das neue Sofa erst mal ausgiebig auf Harmlosigkeit und Vertrauenswürdigkeit getestet.

Test 1  sollte rausfinden, ob das Ding Katzen jagt. Hierzu wurde erst vorsichtig um die Ecke gelinst und dann in 2 m Abstand provozierend vor dem Sofa hin- und herstolziert; natürlich immer sprungbereit, für den Fall ein Angriff seitens des Neuankömmlings stattfinden sollte. Da das Sofa jedoch brav in seiner Ecke stehenblieb, galt der Test schnell als bestanden.

Test 2 erfoderte dann schon mehr Mut. Denn um herauszufinden, ob das Sofa nach vorbeilaufenden Katzen grabscht, musste man schon gaaanz nah drangehen. Nach einem kurzen Stein-Schere-Papier-Echse-Spock seitens der Katzen fiel das Los auf Tabs, die dann auch ganz tapfer Richtung Couch stapfte. Ein paar kurze Stupser und Nasenstüber später war aber auch klar - das Sofa rührt sich nicht.

Dennoch - ein 3., letzter Punkt war abzuklären. Schließlich könnte das Sofa ja eine Art Venus-Fliegenfalle sein und erst dann zuschlagen, wenn man sich gemütlich auf seiner Mitte plaziert hat. Also muss sich jemand draufsetzen.
Nach einer kurzen Diskussion wurde beschlossen - das können jetzt mal die Menschen machen. Also setzten wir uns brav aufs Sofa und warteten, während zwei kleine Katzen aus ihrem Sicherheitsabstand kritisch beobachteten. Und warteten...und warteten...und beobachteten. Nachdem dann aber klar war, dass wir nicht gefressen werden würden (und das nicht nur, weil das Sofa gerade satt ist) gab es dann kein Halten mehr: Tabs stellte fest, dass man sich ganz toll auf der Lehne räklen kann und Pooka merkte gleich, dass der Braunton des Stoffes ganz hervorragend zu ihrer Fellfarbe passt. Das neue Sofa darf also bleiben - und wenn die Katzen gnädig sind, dürfen wir Menschen da auch mal drauf sitzen.

Montag, April 22, 2013

Infantiles

Und dann war da dieser Moment als ich merkte, dass ich selbst viel mehr Spaß an dem kleinen Aufziehauto aus dem Ü-Ei hatte, als die Katze, für die es eigentlich bestimmt war.

Samstag, April 13, 2013

Bordenau und böse Bazillen

Letzte Woche war es wieder soweit: das Frühlingsbordenau stand an und ich war live dabei! Ein  wenig seltsam fühlte es sich schon an, nach zwei Jahren Pause wieder dorthin zu fahren, aber gottseidank war es schon zwei Minuten nach meiner Ankunft so, als wäre ich nie weggewesen.
O-Ton Cay: "Hiiii, schön, dass du endlich da bist. In der Küche ist Suppe, da vorne sind Brötchen und Kuchen und hier ist dein Nähplatz."   ;-)
 Also - alles war wie immer: lauter tolle Leute, viel zu viel leckere Essen (Mudcake *hingerissenseufz*), Riesenberge Stoff und Nähkram und viele tiefschürfende und....lehrreiche *hust* Gespräche, wie z.B. über die Schwierigkeiten bei der Herstellung der hochwertigen schottischen Hochlandwolle.

Nähpojekt war dieses mal der "Wintermantel der machen soll, dass endlich Frühling wird", den ich schon im Februar angefangen hatte. Doch als es dann plötzlich wärmer wurde und mir dann auch noch die grandios mißlungenen Paspeltaschen die Motivation raubten, beschloss ich, die Einzelteile einfach bis zum Herbst wegzulegen. Wer braucht schon einen Wintermantel, wenn es eh bald warm wird? Böser Fehler! Denn von Stund an kam der Winter zurück, es wurde kälter und kälter und statt Frühlingssonne und Blumen gab es Schnee, Schnee und noch ein bisschen Schnee. Daher meine Theorie: Da das Weglegen des Mantels zu Schnee geführt hat, müsste das Fertigstellen ja eigentlich den Frühling anlocken (Nein, ich bin nicht abergläubisch....gar nicht...nicht mal ein bisschen...das ist reine Wissenschaft). Also wanderten die Einzelteile schnell in meine Bordenaubox und in den Ess- und Quatschpausen habe ich dann auch fleißig daran herumgestichelt.

Dass das gute Stück nun immer noch nicht fertig ist (und ich hier dementsprechend keine Fotos präsentieren kann) liegt leider daran, dass ich mich in Bordenau nicht nur erneut mit dem allseits bekannten Nähvirus infiziert habe, sondern an irgendeiner blöden Bazille, die dafür gesorgt hat, dass ich schon bei der Rückfahrt - so knapp 50 m hinter dem Ortsausgang Bordenau - Halsschmerzen bekam, die sich dann rasend schnell zu einer dicken Erkältung entwickelten, die mich promt darniedergeworfen hat. Und so stand die letzten Tage statt Nähen und Sticheln, Schniefen, Röcheln und Hühnersuppe kochen auf dem Programm. Aber ich verspreche, dass ich ganz bald mit dem Mantel weitermache, damit die Jahreszeiten nicht noch weiter durcheinander geraten. Ehrenwort!

Samstag, März 30, 2013

März-Nachlese

Nachdem sich der März entschlossen hat wirklich durchgehend mit Schnee und Kälte zu glänzen, musste ich nun leider meine Pläne zur Verschönerung und Begrünung der Dachterrasse erst einmal auf "Eis legen" (haha) und mir ein paar innerhäusige Aktivitäten überlegen, um diesen gefühlten "zweiten Januar" irgendwie rumzukriegen.
Daher fackelte ich nicht lange (und ließ vor allem meinen inneren Schweinehund, der mir gerade was von teuer, anstregend und überhaupt erzählen wollte, nicht zu Wort kommen) und sagte einfach kurz entschlossen ja, als eine Freundin fragte, ob wir nicht zusammen zur Leipziger Buchmesse fahren wollen.
Ein paar Wochen, einen gefühlt ewigen Kampf mit dem Online-Ticketshop der Buchmesse und eine sehr kurzweilige Bahnfahrt später, fand ich mich dann auch schon vor dem Fachbesucher Eingang an den Leipziger Messehallen wieder.

Noch schnell einen Hallenplan eingesammelt und dann ging es auch schon mitten rein in das Gewusel von Cosplayern, ernsthaften Fachbesucherung und einfach nur so interessierten Bibliophielen, die sich durch die Hallen schoben.  Ja, ich gestehe, des Öfteren fand ich die Kostüme der Besucher um einiges interessanter als die Aussteller mit ihren Ständen. Aber soweit ich sehen konnte, war ich da nicht die Einzige.   :-)
Von historisch über Manga-Cosplay bis hin zu seltsam-skurril war wirklich alles vertreten.
Sehr bewundert habe die Mädels, die tapfer in ihren 15 cm Plateau-High-Heels durch die Messerhallen stiefelten, weil jedes anderen Schuhwerk nun mal nicht zu ihrem Gothic Lolita Outfit gepasst hätte. Ich hätte das definitiv nicht durchgehalten, denn die jeweils vier Stunden am Samstag und Sonntag, die ich durch die Hallen geflitzt bin, waren schon mit meinen normalen Schuhen anstrengend genug. Aber egal - wen interessieren schon schmerzende Füße, wenn es so viel Spannendes zu sehen gibt? Neben Buch und Zeitschriftenverlagen, war vor allem viele Fernsehsender und auch Fachhochschulen mit eigenen Ständen vertreten. Und gerade letztere hatten teilweise wunderschöne handillustrierte und -gebundene Bücher als Ausstellungsstücke dabei, die man sich stundenlang anschauen konnte. Für alle Buchbegeisterten ist die Messe also wirklich ein Muss und ich ärgere mich nun, dass ich es die ganzen Jahre nie geschafft habe einmal dorthin (oder nach Frankfurt) zu fahren.

Auch meine nächsten beiden März-Wochenenden hatten etwas mit Büchern zu tun, allerdings nur im übertragenen Sinne. Denn aus den alten kiefernfarbigen Bücherregalen im Arbeitszimmer sollen schöne weiße Regale werden, und weil alles neu kaufen und austauschen nicht in Frage kommt, wurde in der ersten Phase Regal Nummer 1 kurzerhand ausgeräumt, weiß lackiert und dann gleich wieder aufgebaut und eingeräumt.
Regal Nummer 2 folgt dann bald...bzw. sobald die Motivation und Zeit wieder da sind, den Inhalt eines vollgepackten Regals in der ganzen Wohnung zu verteilen (und glaubt mir, in so ein Regal passt viieeel Kram rein!). Bis dahin bleibt das Arbeitszimmer kieferfarben-weiß-gemischt. Ich hoffe, meine Bücher werden es mir verzeihen.

Montag, März 11, 2013

Und schon wieder Winter

Nach "Winter - Teil 1" und "Winter - Teil 2" nun leider auch noch ein dritter Teil: "Winter 2012/2013 - jetzt erst recht". Und das, obwohl doch jeder weiß, dass Sequels selten was taugen.


Na ja...ich geht dann mal Tee kochen und warte dann auf den angekündigten Blockbuster "Frühling 2013 - das blaue Band". Irgendwann muss er ja mal kommen.

Sonntag, Januar 27, 2013

Baustellenreport 9: 5 Jahre später



5 Jahre wohnen wir nun inzwischen in Lüneburg und der Baustellenreport ruht seit langem. Denn aus der Baustelle von damals ist inzwischen eine durchaus wohnliche Wohnung geworden und die Neuerungen, die hier in der Wohnung noch hin und wieder  passieren, sind Kleinigkeiten wie ein neuer Teppich im Schlafzimmer, eine schöne Lampe für das kleineGäste-WC oder ein Umrücken der Möbel.
Dafür ging es aber draussen ziemlich hoch her. Eine wirklich große Baustellenmaßnahme, die in 2012 (fast) ihren Abschluss gefunden hat, ist nämlich unsere Außenfassade. Diese wurde auseinandergefriemelt, mit neuen Hölzern und Steinen versehen, gesandstrahlt, gedämmt, verputzt, gestrichen, nochmal gestrichen und und und…und sieht nun endlich wieder schön und sauber und heil aus. Wer sich nun beim Lesen fragt, ob das DIE Fassadensanierung ist, von der ich seit Jahren erzähle: Jep, das ist sie! 2008 geplant, in 2009 bei der Hausverwaltung beauftragt, wurden die Arbeiten in 2012 zu immerhin fast 90 % fertiggestellt.
Das das ganze so lange gedauert hat liegt nicht etwa daran, dass unsere Fassade irgendwelche Probleme bereitet hätte, sondern schlicht an der Tatsache, dass sich der Mitarbeiterstab unserer Verwaltung aus lauter tolkien’schen Ents zusammensetzt. Und diese sind, wie wir ja im Herrn der Ringe gelernt haben, bei allem was sie tun sehr sehr langsam und bedächtig und haben so gar kein Verständnis für die Hast junger Hobbits (Bewohner). Wer die Szene aus den zwei Türmen vor Augen hat, kann sich sicher ungefähr denken, wie das bei uns lief. Wir, die jungen Hobbits, dachten nach ellenlangsam Zuhören, dass nun alles geregelt wäre und die Arbeiten bald anfangen könnten, während unsere Ents und Entinnen noch dabei waren den Handwerkern... unsere Namen zu nennen und mit ihren abzustimmen, dass wir keine Orks sind. Oder so ähnlich. Der Streit war auf jeden Fall vorprogrammiert.
Immerhin haben wir uns trotz der Probleme irgendwie zusammengerauft, die Arbeiten abgeschlossen und am Ende sogar alle ein wenig aus der Situation gelernt. Die Ents z.B. wissen nun, dass Hobbits sich schrecklich ärgern wenn monatelang nichts passiert und dann sehr böse werden, wenn man sie mit entischen Gemurmle abzuspeisen versucht. Und wir hastiges Volk haben gelernt, dass wir ab jetzt einfach alles früher - also viel früher -  planen müssen. Als erste Maßnahme haben wir deswegen die Verwaltungs-Ents jetzt schon mal beauftragt die Sanierung unseres Daches zu planen; auch wenn das Dach im Moment eigentlich noch ganz passabel ist. Aber bis unser direkter  Verwalter-Baumbart mit dem Denken, Adressen raussuchen, Handwerker kontaktieren und Gerüst aufstellen und so weiter durch sein wird, gibt es bestimmt genügend Schäden, die sich zu reparieren lohnen.

In diesem Sinne hoffentlich: End(t)e gut - alles gut.