Mittwoch, Dezember 31, 2014

Jahresrückblick 2014

1. Zugenommen oder abgenommen?
ziemlich gleichbleibend

2. Haare länger oder kürzer?
etwas länger

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
nach langer Zeit mal wieder kurzsichtiger

4. Mehr Kohle oder weniger?
weniger

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
mehr....viel mehr

6. Mehr bewegt oder weniger?
weiß ich gar nicht, auf jeden Fall zu wenig

7. Der hirnrissigste Plan?
krank zur Arbeit zu gehen

8. Die gefährlichste Unternehmung?
zwei Tage vor dem Ball im Sommer noch mal schnell den Rock und Bolero umzufärben.

9. Die beste Party?
findet vielleicht heute Abend statt

10. Die teuerste Anschaffung?
die neue Wohnung und alles, was damit zusammenhängt

11. Das leckerste Essen?
das Rinderfilet in den Süllbergterrassen

12. Die besten Bücher?
die Game of Thrones Bücher

13. Die besten Filme 2014?
dieses Jahr war ich wenig im Kino, daher gibts ier keinen wirklichen Favoriten

14. Die beste CD?
Sheppard: Geronimo

15. Das schönste Konzert?
Vonda Shepard in der Fabrik, Hamburg

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeiten, grübeln, VOrbereitungen treffen

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
J, den Katzen, meinen Freunden (same procedure as every year)

18. Viel zu wenig Zeitverbracht mit ...?
Nähen, Schreiben, meinen Freunden, Bloggen, dem Nähforum (und schon wieder das Gleiche wie im letzten Jahr)

19. Vorherrschendes Gefühl 2014?
von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt war wirklich alles dabei

20. 2014 zum ersten Mal getan?
in Las Vegas einen Glückspielautomat ausprobiert, eine Rundreise angetreten ohne vorher alle Unterkünfte zu gebucht zu haben

21. 2014 nach langer Zeit wieder getan?
Tapeziert, spontan zu Hause gesungen, freiwillig einen Berg hochgewandert

22. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
die dicke Erkältung am Jahresanfang, den Stress wegen der neuen Wohnung, den Streit mit dem neuen Nachbar

23. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
dass ich das kann

24. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
das mögen die Beschenkten entscheiden

25. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
der Zuschuss zur Amerikareise

26. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
gut gemacht

27. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
wir schaffen das

28. 2014 war kurz gesagt…?
sehr wechselhaft  und ereignisreich

Dienstag, Dezember 23, 2014

frische Lüneburger Heidemandarinen

Abends im Metronom. Zwei Frauen auf den Sitzen hinter mir unterhalten sich über Ernährung.

Frau 1: Also ich kaufe ja immer mein Obst und Gemüse ja immer ganz frisch. Meistens aus dem Biomarkt. Oder Regionales, direkt vom Bauern.

Frau 2: Ja, mache ich auch, das ist ja auch viel besser und gesünder.

Frau 1: Es schmeckt einfach viel besser, da kann der ganze billige Supermarktkram einfach nicht mithalten.

Frau 2: Ja ja, stimmt genau. Ich habe da auch einen wirklich guten Bauern. Alles frisch, direkt von seinem Hof, nichts abgepacktes oder so.Nur letztens war ich doch sehr enttäuscht von ihm. Da bin ich extra raus auf seinen Hof gefahren und habe mir welche von seinen Mandarinen geholt, weil die, die ich aus dem Biomakt hatte, einfach nicht geschmeckt haben. Aber weißt du was - die waren dann auch nicht besser, dabei haben die so gut ausgesehen.

Ich: *kinnladerunterklapp* Öhh....

Montag, November 24, 2014

Baustellenreport 2.2 - was macht ihr da eigentlich?

Seit dem letzten Post sind erschreckenderweise schon wieder 2 Monate vergangen und leider hat sich noch nicht so viel auf unserer neuen Baustelle getan wie gehofft. Schuld daran sind eine 3 1/2-wöchige Zwangspause, Krankheit, Urlaubsknappheit und so einiges mehr, so dass wir nun heftigst hinter dem urspünglichen Zeitplan hinterherhinken und uns vom Gedanken, Ende Januar umziehen zu können, leider verabschieden müssen. Da wir aber dieses mal nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt aus der alten Wohnungen raus müssen, ist dies nur ärgerlich, aber nicht katastrophal.

Immerhin, ein bisschen was ist ja passiert und da einige schon gefragt haben, wie es nun bei uns aussieht, gibt es hier ein paar Bilder:

Die alten Metalltürzargen sind entfernt und zumindest die beiden vorderen Räume (Arbeitszimmer und Näh-Bastel-Werkelzimmer) haben auch schon neue Zargen und Türen bekommen.
 

Da man die Zimmer nun zumachen und den Staub draussen halten kann, haben wir hier auch schon den neuen Fußboden verlegt.


Die eine Hälfte des Wohnzimmer ist fertig tapeziert und das Laminat, das noch zu sehen ist, ist inzwischen auch entfernt.



Die Küche wurde freiwillig von Fliesen und unfreiwillig vom Putz befreit: die beiden Komponenten wollten sich einfach nicht trennen. Um gute Miene zum bösen Spiel zu machen, haben wir dann mal beschlossen die Gelegenheit zu nutzen, um gleich die alte Verkabelung und die alte Bleiabwasserleitung auszutauschen. Und wenn alles klappt kommt übernächste Woche ein netter Handwerker und macht die Wände wieder schön.


Die alte komisch riechende Holzdecke im Flur haben wir runtergenommen...


...und das enstandene Loch gleich wieder mit Rigipsplatten verkleidet.

Man sieht also - es liegt einiges an Arbeit vor aber auch schon hinter uns. Fürs erste bleiben wir Lüneburg aber doch noch ein bisschen erhalten.

Freitag, September 26, 2014

Baustellenreport 2.1 - Oder: Jetzt geht der Quatsch wieder los!

Der ein oder andere hat es ja bereits vernommen: nach 7 Jahren Lüneburg geht es nun wieder zurück nach Hamburg. Die Gründe dafür sind vielfältig: jahrelanger, nicht nachlassender Stress mit der Hausverwaltung, doofe Nachbarn, dem immer noch herumschleichenden Exhausmeister, Behörden und vielen anderen, eine Jobveränderung und und und. Leicht fällt uns die Entscheidung trotzdem nicht. Die Wohnung selbst ist schön, es gibt auch viele nette Nachbarn, viele liebe Freunde, die dann plötzlich viel weiter wegwohnen werden und ein wenig auch das Gefühl aufzugeben, sorgen neben dem lachenden Auge und der Vorfreude auf das neue Domizil auch für ein weinendes Auge.

Immerhin -  bis zum Umzug wird noch ein wenig Zeit vergehen, denn die neue Wohnung muss, genau wie die alte, erst mal ein wenig hergerichtet werden. Praktischerweise sind es fast die gleichen Arbeiten wie beim letzten mal, so dass alles dabei gelernte gleich wieder zum Einsatz kommen kann. Tapeten abreißen, Fußböden hochnehmen, ekligen alten Teppich vom Boden Kratzen - das alles ist irgendwie noch seltsam vertraut. Daher lautet das Motto also: Jetzt geht der Quatsch wieder los!



  

Montag, Juni 30, 2014

be prepared


Letztens hatte ich sehr spontan die Gelegenheit meiner Dienste als Blutspenderin anzubieten. Es war eine mobile Spendenaktion, die leider viel zu wenig Zulauf hatte (im wahrsten Sinne des Wortes) und da ich meine gute Tat des Tages noch nicht erledigt hatte, dachte ich mir: hey, faul rumsitzen, lesen und dabei gleichzeitig noch was Gutes tun - leichter geht's nicht. Also füllte ich brav den Fragebogen aus und hüpfte hinterher motiviert auf die Spenderliege.
Da mein Enthusiasmus den Helfern aber dann wohl doch irgendwie unheimlich war, fragte mich die nette Ärztin dann noch mal: "Sind Sie sicher,dass Sie das machen wollen? Immerhin stechen wir Sie gleich mit einer dicken Nadel und Sie sind doch gar nicht darauf vorbereitet." Und ich lächelte, nickte kurz und dachte mir im Stillen: "Hey, ich bin seit über 10 Jahren Hobbyschneiderin - niemand ist mehr darauf vorbereitet sich in seiner Freizeit mit einer Nadel zu pieken und ein wenig Blut zu verlieren..."

Dienstag, April 15, 2014

im Zombie-Modus

Jetlag ist, wenn die Sonne behauptet, es sei 10.00 Uhr morgens - der kleine innere Besserwisser aber darauf beharrt, dass es 1.00 Uhr Nachts ist.

Ich befürchte, das wird ein sehr sehr langer Tag.

Dienstag, Februar 25, 2014

Darf es auch ein bisschen mehr sein?

Ich gestehe, meine Schulzeit ist schon lange vorbei. Dennoch möchte ich behaupten, dass durchaus das ein oder andere Gelernte von damals hängen geblieben ist und mir immer mal wieder durch den Alltag hilft. Der Dreisatz zum Beispiel ist eine total praktische Sache; oder auch die Flächenberechnung - die braucht mal immer wieder.
Leider musste ich aber letztes Wochenende feststellen, dass mir bei der Prozentrechnung irgendwas abhanden gekommen ist. Oder ich habs damals falsch verstanden....sowas kommt ja schließlich auch mal vor.
Schuld an meiner mathematischen Verwirrung ist mein Nähkoffer, denn diesen habe ich - in einem kurzen Anfall von Frühlingsputzwahn - endlich mal schön aufgeräumt. Wer meinen Nähkoffer kennt weiß, dass das Ding immer voll ist. Und zwar viel zu voll, so dass ich immer ein wenig kramen musste, ehe ich was finden konnte und zumachen ging nur noch, wenn ich von allen Seiten ordentlich gestopft habe. Diesen Zustand wollte ich ändern.
Daher habe ich meinen, wie ich zu diesem Zeitpunkt dachte, zu 100 % vollen Nähkoffer genommen und ihn komplett ausgeräumt. Alle Garnrollen habe ich dann ordentlich in eine neue Dose (ca. 25 % des Nähkoffervolumens) gepackt. Alle Borten und Bänder bekamen ebenfalls eine eigene Box (ca. 20 % des Nähkoffervolumens) wo sie nun ordentlich aufgewickelt auf ihre Verarbeitung warten. Garnrollendose und Bortenbox habe ich in den Schrank gestellt, alle übrigen Sachen wurden ordentlich zurück in den Nähkoffer geräumt. Und nun das Paradox:

- Die neue Garnrollenbox ist zu 100 % voll, also müsste der Nähkoffer 25 % weniger Inhalt haben.
- Die Bortenbox ist zu 100 % voll, also müsste der Nähkoffer weitere 20 % weniger Inhalt haben

Der neu eingeräumte Nähkoffer ist aber wieder zu 100 % voll, obwohl ich nichts Neues hineingetan habe, was mich zu dem Schluß bringt, dass sich vor meiner Aufräumaktion rein mathematisch gesehen 145 % Kram in meinem Nähkoffer befunden haben müssen.

Ich bin verwirrt.

Dienstag, Februar 11, 2014

träumende Stoffberge

Ein kurzer Blick in meine Stofflager verrät es: ich bin wesentlich effektiver beim Stoffekaufen als beim Nähen. Meter um Meter schöner bunter Stoffe liegen da in großen Truhen aneinandergekuschelt und warten darauf, zu etwas Schönem verarbeitet zu werden. Bis das passiert sind sie geduldig. Sie warten schweigend, schlafend, ohne jemals irgendwas zu fordern. Und weil sie so genügsam sind, vergesse ich manchmal, dass sie da sind und kaufe einfach neue Stoffe, die sich gemütlich und duldsam zu den anderen gesellen bis ich sie eines Tages vielleicht hervorhole und vernähe. Dann ist wieder Platz in meinen Truhen. Ein Teufelskreis.

Falls die ein oder andere Leserin aber ein wenig mehr Disziplin an den Tag legt und brav immer alles verarbeitet, kommen hier mal 2 Termintipps im Frühjahr für die Nachschubbeschaffung.

23. - 23.02.  Stoffmesse Hamburg

09.03.  Holländischer Stoffmarkt in Hamburg