Mittwoch, Dezember 30, 2015

Jahresrückblick 2015

In weniger als 30 Stunden geht dieses Jahr nun endlich zu Ende und daher ist es Zeit für den obligatorischen Jahresrückblick. Der Abwechslung halber, dieses Jahr sogar ein wenig bebildert.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Leider zugenommen.

2. Haare länger oder kürzer?
Gleichbleibend

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Auch hier hat sich nichts getan...zum Glück

4. Mehr Kohle oder weniger?
Da einiges in die neue Wohnung gewandert ist, weniger.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr....s.o.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger

7. Der hirnrissigste Plan?
Schmerzen ignorieren

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Aufstehen, nein sagen, Stirn bieten

9. Die beste Party?
Studentischer Abschlussball im Sommer. Mangels Nähzeit, durfte dieses Kleid aus 2012 noch mal aus dem Schrank.

9b. Die beste Feier
Die beste Feier war natürlich unsere Hochzeit am 04.11.
 
10. Die teuerste Anschaffung?
Der Kamin, der bei nasskaltem Wetter ganz wunderbar durchwärmt und damit eine großartige Investition war.


11. Das leckerste Essen?
Unser Hochzeitsmenü.
 

12. Die besten Bücher?
Die Finishing School Series von Gail Carriger

13. Die besten Filme 2015?
Dieses Jahr war ich leider auch wenig im Kino, daher gibts hier keinen wirklichen Favoriten. (Star Wars sehe ich leider erst am Samstag. Ich hoffe aber, dass er es auf die Liste 2016 schafft).

14. Die beste CD?
Ist selbst zusammengestellt und ehrlich gesagt wenig aktuell.

15. Das schönste Konzert?
Das Blind Guardian Konzert, das wir noch am Abend unseres Umzugs besucht haben, war, obwohl wir wirklich fertig waren, sehr sehr großartig und wundervoll.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeiten, sowohl in der Bibliothek als auch zu Hause (leider), blöde Rumhumpeln

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
J, den Katzen, meinen Freunden (same procedure as every year)

18. Viel zu wenig Zeitverbracht mit ...?
Nähen, Schreiben, meinen Freunden, Bloggen, dem Nähforum (und schon wieder das Gleiche wie im letzten Jahr)

19. Vorherrschendes Gefühl 2015?
Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt war wirklich alles dabei

20. 2015 zum ersten Mal getan?
Mir ein Kleid nähen lassen
geheiratet
(Foto: Daniela Bocher)
einen Bandschleifer benutzt

21. 2015 nach langer Zeit wieder getan?
Lego zusammengebaut:

Umzugskartons ein- und wieder ausgepackt
 Geschwommen

22. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Das Krankenhausteam, das bei meinem Vater eine lebensbedrohende Krankheit übersehen und ihn ohne Behandlung nach Hause geschickt hat. Die fast 15minütige Diskussion mit dem Rettungswagenteam, dass "nicht mehr ansprechbar, aber vermutlich kein Schlaganfall" nicht das gleiche ist wie "gesund und kann zu Hause bleiben". Die 3 Spritzen direkt durch die Fußsohle *schauder*.

23. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass "nicht mehr ansprechbar, aber vermutlich kein Schlaganfall" nicht das gleiche ist wie "gesund und kann zu Hause bleiben"

24. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das mögen die Beschenkten entscheiden.

25. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Ring.  :-)


26. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Willst du mich heiraten?

27. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ja!  :-)

28. 2015 war kurz gesagt…?
2015: Ein Jahr mit sehr hohen Höhen und sehr tiefen Tiefen.

Samstag, Dezember 26, 2015

Ich wünsche euch allen...

...ein frohes Weihnachtsfest gehabt zu haben und werde mich jetzt wieder zurückziehen, denn eine Tardis will gebaut werden.  :-)

Montag, November 23, 2015

DAS Kleid

Tja, wie ging es weiter mit den Hochzeitsvorbereitungen?
Nachdem ich den Amtsschimmel erfolgreich überwunden hatte, ging es nun an den netten Teil der Hochzeitsvorbereitungen. Ganz oben auf der To-Do-Liste stand natürlich: DAS perfekte Kleid finden. Da es ja nur eine kleine, standesamtliche Trauung werden sollte, sollte auch das Kleid dazu passen. Kein klassisches Hochzeitskleid, sondern mehr ein Kostüm, aber schick und nicht langweilig, auf keinen Fall business-mäßig, dafür passend zu novemberlichen Temperaturen und mit langem Rock und und und...
Da es sowas natürlich nicht zu kaufen gab, musste Plan B her. Und der lautete - wen überrascht's? - selbernähen. Ein guter Plan, ein toller Plan, ein großartiger Plan und auch das gewünschte Design war schnell gefunden. Frohgemut machte ich mich also ans Werk und erstellte einen Rockschnitt, der gut saß. Und einen Westenschnitt, der leider gar nicht so gut saß. Und einen Jackenschnitt, der, na ja, so richtig gar nicht saß ... nicht mal ein bisschen...nicht mal mit Augezudrücken. Schon war ich weniger frohgemut. Und dann kam auch noch mein inneres kleines realistisches Ich um die Ecke und wies mich freundlich aber bestimmt darauf hin, dass das alles grad nicht so gut läuft und ich übrigens auch die Zeit, die ich zum Nähen des Kleides benötigen würde, eigentlich erst NACH der Hochzeit hätte. Ein kurzer Blick in den Kalender bestätigte das leider auch und dann war erst mal alles aaaaaaaahhhhhh!
Zum Glück kam dann nach einem Nähkaffeetreff die Rettung in Gestalt von Lineken daher, die erst mal mich panische Braut in spe beruhigte, sich anhörte was ich überhaupt will und sich dann meine etwas traurigen Vorbereitungen anschaute. Und dann machte sie sich ans Werk, während ich mit "wichtigen Aufgaben" betraut wurde, deren Anspruch sich an meinem vorbräutlichen nervositätsbedingten geistigen Verfall orientierte. War es zu Anfang noch ein "geh doch schon mal die Stoffe kaufen", reichte es am Ende nur noch zu "alles ist gut, das wird schon. Such doch mal ein Tüddelband für die Schnürung". Und währenddessen suchte Lineken neue Schnittmuster, steckte alte Probeteile ab, baute neue Probeteile und nähte und trennte und nähte und was soll ich sagen - es wurde alles gut und Dank ihr hatte ich zur Hochzeit dann auch DAS Kleid.

Der Kauf der Weste für meinen Holden lief dann etwas einfacher. Hier reichte ein kurzer Gang zu Herrenausstatter Policke, wo der Verkäufer sich kurz anhörte, was wir benötigen und dann zielsicher ins Regal griff und die richtige Weste in der richtigen Größe herauszog.
Und so sahen wir dann am Ende aus:




Als Fotografin hat uns an unserem Hochzeitstag Daniela Bocher von Bocher Design begleitet, die trotz Erkältung bei 4 ° C mit uns durch den Schloßpark gewandert und Böschungen hoch- und runtergeklettert ist, um uns und einfach den ganzen Tag in den besten Bildern festzuhalten.

Dienstag, August 25, 2015

Allein auf weitem Flur


Montag Morgen, zehn vor neun: zielsicher marschiere ich auf unser Standesamt zu, denn ich bin eine Frau mit einer Mission. Ein kurzer Blick zeigt mir genau das was ich sehen möchte. Die Flure sind verweist, kein einziger anderer Kunde ist zu sehen und die Tür der Standesbeamtin steht einladend offen. "Super", denk ich, "das wird schnell gehen."
Die Beamtin selbst lächelt mir dann auch freundlich entgegen und fragt, was sie für mich tun kann. "Ich würde gerne eine Ehe anmelden, alle Unterlagen habe ich auch schon mitgebracht." Ich winke erklärend mit dem Umschlag in meiner Hand.
"Sehr schön, setzen Sie sich. Dann brauche ich als erstes mal Ihre Terminbuchungsnummer".
Ich lächle "sorry, einen Termin habe ich nicht, aber" - ich weise auf den leeren Flur - " zum Glück ist es heute ja auch nicht so voll."
"Oh", sagt sie und verzieht das Gesicht, "das ist jetzt schlecht, denn ohne Termin kann ich Sie leider nicht drannehmen."
"Öhm, es ist aber kein Kunde außer mir hier" weise ich vorsichtig noch mal auf den leeren Flur hin.
"Aber Sie müssen immer einen Termin machen, so steht es auch auf unserer Homepage. Die Termine sollen unnötige Wartezeiten vermeiden und dafür sorgen, dass niemand umsonst herkommt, weil z.B: nur ein Teil der Büros besetzt sind."
Ich gehen 2 Schritte nach hinten und werfe einen Blick in den immer noch verweisten Flur. "Aber außer mir ist kein anderer Kunde da."
"Aber vielleicht kommt ja gleich ein Kunde mit Termin und der müsste dann warten." Sie steht auf und kommt zu mir. Gemeinsam stehen wir nun im weiterhin völlig leeren Flur und sehen uns an und warten. Niemand kommt.
Vorsichtig erkläre ich noch mal "außer mir ist wirklich niemand hier. Außerdem" ich winke noch mal aufmunternd mit meinem Briefumschlag" habe ich wirklich alle Unterlagen dabei und es dauert bestimmt maximal 5 Minuten die zu bearbeiten." Sie lächelt bedauernd "Ich weiß. Aber für unser neues System brauche ich leider wirklich eine Terminbuchungsnummer." Bedrückt stehe wir beide da, als sie auf einmal lächelt und meint "Hmm, ich schau mal, ob ich Ihnen nicht einfach einen Termin geben kann." Der Tag scheint gerettet und gemeinsam traben wir zurück zu ihrem Schreibtisch. Dort tippert sie ein wenig auf iherer Tastatur herum und schaut dann bedröbbelt auf. "Ich kann Ihnen heute keinen Termin einbuchen." Ich schaue bedröbbelt zurück: "Und wann können Sie mir dann einen Termine geben?" Sie druckst "Laut System erst in 5 Wochen."
Nun geht mir doch die Hutschnur hoch. "Bitte???? Sie wollen mir jetzt erzählen, dass ich erst in 5 Wochen wiederkommen soll, obwohl ich hier im Moment die einzige Kundin bin, alle Unterlagen dabei habe und Sie auch Zeit hätten diese zu bearbeiten? Ich will ja nicht mal in diesem Bezirk heiraten. Der Termin mit dem anderen Standesamt ist auch schon vereinbart und die haben mir gesagt, ich solle hier nur kurz vorbeikommen und die Sache abgeben, damit Sie sie offiziell weiterleiten können."
"Die haben Ihnen gesagt Sie könnten hier einfach kurz vorbeikommen? Na das ist ja toll. Die sind auch ganz klein und haben weniger Kunden, da geht das. Aber hier geht das leider nicht, hier braucht man nun mal einen Termin." Mühsam beherrscht weise ich ein letztes mal darauf hin, dass dieses Standesamt zwar größer ist, ich aber derzeit trotzdem die einzige Kundin auf weitem Flur bin. Genervt lehne ich mich zurück und frage mich, wie ich in diesen livegewordenen Loriot-Sketch geraten konnte.
Die Standesbeamtin sitzt mir gegenüber, grübelt und lehnt sich plötzlich vor. "Sie haben alle Unterlagen dabei?" "Ja, habe ich." "Auch die Beitrittserklärungen und die Personalausweise?" "Ja, die auch." "Super, dann nehme ich die Sachen entgegen und mache da einfach einen Posteingang draus. Wenn Sie gleich zahlen, kann ich die Unterlagen auch noch heute Nachmittag an das andere Standesamt weiterleiten. " Endlich eine Lösung. Sie lächelt und ich auch wieder.

3 Tage später erhalte ich dann einen Anruf vom Standesamt, das die Trauung durchführen soll. "Ja guten Tag Frau S. Ihre Unterlagen sind heute bei uns eingetroffen. Wollen wir vielleicht kurz einen Termin vereinbaren, für ein Vorgespräch?" Unter Aufbringung all meiner Selbstbeherrschung unterdrücke ich ein hysterisches Kichern und antworte der Dame, dass ich sehr gerne einen Termin mit ihr vereinbare. Ein Termin ist eine prima Sache...."

Dienstag, August 04, 2015

Gut kombiniert, Watson!

Lieber U*PS-Bote, der du mir heute so nett ein Infokärtchen in den Briefkasten warfst, dass du mich leider nicht persönlich angetroffen und daher mein Päckchen in den Briefkasten getan hast.
....Die Anwesenheit des Päckchens war eigentlich selbsterklärend.

Mittwoch, Juni 24, 2015

Birdwatching

Also ausgehend vom Standort, von dem Pookah die Vögel im Garten hinterm Haus belauert - von der Balustrade des Balkons aus, wenn die Vögel im Garten sind....und von der sicheren Seite der Balkontür, wenn die Vögel auf dem Balkon sind - entwickle ich langsam die Theorie, dass die kleine Pelzdame gar keine verhinderte Jägerin ist, sondern einfach nur eine begeisterte Hobby-Ornithologin.

Montag, April 27, 2015

Entlastendes Essen

Jeder der schon mal umgezogen ist kennt sie, diese wunderbaren Umzugs-Checklisten die im Netz so kursieren. Da wird man an wichtige Dinge erinnert, wie das Ummelden des Stromlieferanten, das Organisieren von Umzugskartons und auch das Beantragen eines Nachsendeantrags. Gehe ich nach diesen Listen, sollte ich jetzt wie wild dabei sein letzte Dinge in Pappkartons zu werfen.
Dummerweise hindert mich daran aber eine miese kleine Sehne in meinem linken Fuß, die dank einer  Entzündung sämtliche Lauf-, Kletter- und Rumstehaktivitäten auf ein Minimun reduziert. Also sitze ich, statt zu packen und Möbel auseinandere zu schrauben, auf dem Sofa herum und schaue Serien.
Da Untätigkeit aber eigentlich nicht so mein Ding ist, bin ich die Check-Liste also noch mal durchgegangen und fand ein To-Do, dass ich auch beim Schonen des Fußes erledigen kann: 1 Woche vor dem Umzug - Vorräte aufessen. Eine nicht unwesentliche Tätigkeit - immerhin haben Dosen und TK-Dinge ein nicht unwesentliches Gewicht. Auch die Katzen haben in dieser Hinsicht ein Gewissen entwickelt und selbstlos angeboten die Tragehelfer etwas zu entlasten. Vor allem Tabs merkt regelmäßig an, dass die beiden Dosen Thunfisch, die noch im Vorratsschrank stehen, schrecklich schwer aussehen und wirklich niemandem zugemutet werden sollten.
Zum Glück haben wir ja noch ein paar Tage...

Freitag, April 24, 2015

Leaving Lüneburg is never easy

Nur noch eine Woche ist der Umzug hin und in die Vorfreude auf die neue Wohnung mischt sich auch ein großes Stückchen Wehmut, Lüneburg zu verlassen. Nach 7 1/2 Jahre hängt halt doch einiges dran: Liebe Freunde, die Wohnung, liebgewonnene Plätze und Kneipen, das alles ist nun ganz bald plötzlich 60 Km weg.
Damit der Abschied nicht all zu schwer wird, versuche ich mich auf die schönen Dinge zu konzentrieren. Z.B., dass 60 Km gar nicht so viel sind und man die Freunde ja dann einfach besuchen kann. Und dass es vieles in der neuen Wohnung gibt, auf das ich mich freuen kann.

Z.B. das neue Näh- und Bastelzimmer, das im Gegensazu zum alten ein richtig großer schöner Raum mit einer Riesenarbeitsplatte ist. Die wichtigstens Kartons sind übrigens schon drüben.  :-)



Das Wohnzimmer, das hoffentlich bald auch seinen Kamin bekommt....

....und das viel aufgeräumter aussehen könnte, wenn nicht zwischendurch die Schnapsidee aufgekommen wäre, noch mal eben die eine alte Kommode abzuschleifen und weiß zu lackieren. Merke: Hüte dich vor Ideen, die du "noch mal eben kurz" durchführen willst. "Mal eben kurz" gibt es nicht!

Das neue Bad ist glücklicherweise inzwischen auch fertig und auch der Teppich im Schlafzimmer hat sich von seinen Knautschfalten getrennt und liegt so wie er soll.


 Hier kann man dann später vom Bett aus in den Himmel schauen.

Dank einiger großartiger fleißiger Tragehelfer ist das Arbeitszimmer mit seinem großen Bücher- und Spieleregal schon vor Ort und fast vollständig eingeräumt. Und netterweise bietet es noch Platz für viiieele neue Bücher...
Der Punkt auf den ich mich allerdings am meisten freue ist, endlich nicht mehr renovieren zu müssen und wieder Zeit für Freunde und Hobbys zu haben.

Dienstag, Februar 24, 2015

Baustellenreport 2.2 - Wahnsinn hat Metod

Da ich beim letzten Baustellenreport gefragt wurde: ja, es gibt wieder eine IKEA-Küche. Nicht weil die so tolle Ankdoten liefern kann, sondern weil wir, nachdem der ganze Ärger dann vorbei war, sehr sehr glücklich mit der ersten IKEA-Küche wurden bzw. natürlich auch immer noch sind.
Eine kurze Recherche ergab, dass Faktum mittlerweile Metod heißt und etwas andere Maße hat, aber dass ansonsten alles so ziemlich beim alten geblieben ist. Der 3D-Planer war dann auch schnell mit allen Maßen gefüttert und schon konnte es losgehen mit der Planung. Ich gestehe - ich habe mit dem Rumdaddeln am Küchenplaner mehr Zeit verbracht, als der durchschnittliche Zocker mit einem neuen Computerspiel - aber das Ergebnis sah am Ende zumindest virtuell sehr gut aus und wurde sogar fast vollständig vom Aufmaßservice abgenickt. Welch ein Triumph.
Da die neue Küche wesentlich weniger Aufbaufallen als die alte beherbergt, wurde dann auch schnell im Eifer des Gefec...Bestellvorgangs beschlossen: die bauen wir selbst auf, kann ja nicht so schwer sein. Unser Enthusiasmus erhielt dann aber den ersten Dämpfer als 2 Wochen später 2 nette Junge Männer anfingen Pakete in unsere Wohnung zu tragen. Viele Pakete. Sehr viele Pakete. Und Leisten. Und noch 3 Tüten mit Kleinkram. Und noch ein paar mehr Pakete. Aber geplant ist geplant, Rückzug gildet nicht und so machten wir uns dann mit Schraubendreher, Hammer und ein wenig Galgenhumor ans Werk.
Hier ein paar Bilder vom Um- und Aufbau.
Küche

Der Aufbau selbst ist übrigens auch gar nicht so schwer, solange man die Anleitungen richtig liest. Tut man das nicht (so wie ich zu Beginn *hust*), dann passt plötzlich nichts mehr zusammen und alles muss wieder demontiert werden. Zum Glück gibt es aber nur eine begrenzte Menge von Fehlern, die man machen kann und nachdem ich wirklich alle gefunden und ausprobiert hatte ging es dann auch gut voran. Mein Fazit also: Der Aufbau ist machbar, aber langwierig.